Neues für die engagierte Stadt

Infofrühstück in Flensburg

BlogbeitragIn der „Engagierten Stadt“ kennen Bürgerinnen und Bürger, die sich engagieren wollen, die richtigen Anlaufstellen und wirken Unternehmen als Partner und Förderer von Engagement. Dies sind nur zwei der Visionen einer „Engagierten Stadt“, wie sie das gleichnamige Förderprogramm definiert. Darüber, wie so etwas konkret vor Ort aussehen kann, informierten sich rund 20 Studentinnen der Europa-Universität Flensburg im „KommRein“.

SBV-Sozialmanager Uwe Treichel hatte angehende Absolventinnen des Masterstudienganges „Prävention und Gesundheitsförderung“ zum Infofrühstück in den SBV-Stadtteiltreff  im Stadtnorden eingeladen. „Wir wollen hier eine Anlaufstelle sein, wo jeder einen Ort und andere Ressourcen für sein Engagement findet“, erklärte Treichel. Dozentin Annika Baum und die Teilnehmerinnen ihres Seminars „Partizipative Praxis der kommunalen Gesundheitsförderung“ zeigten sich positiv überrascht von den Zielsetzungen und Strategien der Sozialarbeit beim SBV. „Wir verstehen den Gesundheitsbegriff nicht nur medizinisch. Strukturen für Angebote an unterschiedliche Zielgruppen zu schaffen und die Identitätsbildung in einem Stadtteil zu fördern, sind aus unserer Sicht daher wichtige Voraussetzungen für kommunale Gesundheitsförderung“, so Baum.

Blogbeitrag2Mit Angeboten wie Erzählcafé und Schreibwerkstatt biete das „KommRein“ zum Beispiel Raum dafür, sich von bedrückenden Erinnerungen „freizuschreiben“, nahm Treichel auf ein regelmäßiges Angebot des Treffs Bezug. Auch die Idee, mit einem veganen Café Menschen, die dazu sonst vielleicht keinen Zugang haben, neue Ernährungsideen vorzustellen, könne gesundheitsfördernd wirken. „Beides sind Angebote, die Besucher eingebracht haben“, betont der SBV-Sozialmanager das Grundprinzip des „KommRein“. „Wir bieten hier keine fertigen Programme, sondern die Rahmenbedingungen dazu, eigene Ideen umzusetzen.“ Vielleicht führt ja auch dieses Frühstückstreffen von Studentinnen und SBV im „KommRein“ zu einem weiteren Angebot oder anderen Formen des gemeinsamen Engagements.

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