Willkommen in der engagierten Stadt

 

  • 2. Netzwerktreffen in Berlin, September 2016. Foto © Anna Rozkosny

Bürgerschaftliches Engagement ist ein Grundpfeiler der Demokratie, sichert Freiheit, schafft Lebensqualität und prägt den Gemeinsinn. Das Programm »Engagierte Stadt« unterstützt den Aufbau bleibender Engagementlandschaften in Städten und Gemeinden in Deutschland. Es fördert Kooperationen statt Projekte. Die »Engagierte Stadt« begleitet Menschen und Organisationen vor Ort auf ihrem gemeinsamen Weg zu starken Verantwortungsgemeinschaften.

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Neues für die engagierte Stadt

Tod im Brasseriehof – 1. Krimidinner der Engagierten Stadt in Flensburg

Das Team der Engagierten Stadt organisierte im September 2016 ihr allererstes Krimidinner. Die Veranstaltung war in die „Flensburg erleben“-Wochen eingebettet und wurde von der Stadt Flensburg gefördert. An diesem Abend begaben wir uns mit unserer bunten Vorstellungskraft zum Landsitz der Familie Toloff, wo der exzentrische Künstler Teodor Toloff seinen 70. Geburtstag feierte – für Flensburg ganz stilecht im Brasseriehof. Ein Abend voller Intrigen, Verrat, Lügen, Liebesaffären, Verschwörungen und MORD war die Folge! Der Brasseriehof bietet mit seinem historischen Ambiente einen wunderbaren Rahmen für die Begegnung von Menschen und Kulturen, Kunst und Handwerk, gute Küche sowie moderne Apartments mit Tradition. Dort finden unter anderem integrative Frauencafés, syrische Abende und inklusive Familiencafés statt. Mehr Informationen über den Brasseriehof finden Sie unter folgendem Link: http://www.brasseriehof.com/. Das Tolle und Besondere bei unserem Krimi-Dinner war, dass jeder der Anwesenden eine Rolle spielte und mitten im Geschehen dabei war. Die 13 Gäste bekamen ihre Rolle und das Skript vorab zugeschickt, um sich entsprechend darauf vorzubereiten und sich in den groben Ablauf einzulesen. Die Mitwirkenden kamen nicht nur alle ihrer Rolle entsprechend teilweise exzentrisch kostümiert, sie zeigten außerdem beeindruckenden Einsatz! Dadurch wurde der Abend zu einem einzigartigen Erlebnis voller Spannung. Auch das Essen – ein Drei-Gänge-Menü vom Feinsten – kam bei den Gästen hervorragend an. Zubereitet wurde das Essen von zwei versierten Hobbyköchen. Beide stehen der Engagierten Stadt in ihren Zielen nah, einer von beiden ist außerdem fester Teil unsers Flensburger Projektteams. Sinn und Zweck der Veranstaltung war nicht nur der Spaß am Ehrenamt, sondern auch das Erreichen neuer Zielgruppen, die so auf das Konzept der Engagierten Stadt aufmerksam wurden. Solch ein Krimidinner mit aktiver Eigenbeteiligung bietet eine abwechslungsreiche Alternative zu herkömmlichen Dinner-Abenden, die man normalerweise kennt. Am Ende wurden kleine Preise zum einen für das beste Outfit und für die beste schauspielerische Leistung vergeben. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde am 07.10.2016 ein weiteres Krimidinner vom Team der Engagierten Stadt veranstaltet, das ebenfalls begeisterten Zuspruch fand. Wir bekamen im Anschluss sehr positives Feedback aller Mitwirkenden. Die Liste für weitere Nachfragen ist lang, daher wird es mit Sicherheit weitere Termine für spannende Krimidinner im Jahr 2017 geben. Dabei überlegen wir bereits, an welchen anderen Standorten wir aktiv werden könnten. Das hält so ein Krimidinner spannend und bietet die Möglichkeit für mehr Öffentlichkeit für andere Organisationen und Räume. Für Nachfragen und Ratschläge zur Organisation und Vorbereitung stehen wir als Team der Engagierten Stadt Flensburg sehr gerne zur Verfügung.

Pressemitteilung: Stiftung sucht den offenen Dialog mit Bürgern

Den offenen Dialog mit den Bürgern hat die „Stiftung Leben in der Hohen Börde“ mit der vierteiligen Gesprächsreihe „Erzähl mal die Zukunft in der Hohen Börde“ gesucht. Vertreter von vier Zielgruppen wurden getrennt zu je einer Erzählwerkstatt eingeladen. Die Vertreter der Bürgerschaft wurden gebeten, über ihre Lebenslagen, Wünsche und Kritik in ihrem dörflichen Umfeld und der Großgemeinde Hohe Börde zu berichten. [caption id="attachment_2785" align="alignleft" width="300"] Engagierte Vertreter der Zivilgesellschaft diskutierten im Mammendorfer Steinhaus über starke und schwache Seiten der Gemeinde.[/caption] Unternehmer, Junge Leute und Familien, engagierte Vertreter der Zivilgesellschaft sowie die Ortsbürgermeister der 14 Ortschaften waren persönlich durch Stiftungsvertreter zur Premiere der vier Erzählabende eingeladen worden. Bis auf die Veranstaltung mit den Ortsbürgermeistern gehörte kein einziger Gast zu den politischen Entscheidungsträgern der Gemeinde. Das war Absicht. Die von der Stiftung engagierte Expertin Kerstin Schmidt von der Beratungsagentur „Demografie lokal“ moderierte dieses neue Dialogformat. Sie versuchte ein Meinungsbild von der Lebenslage der Mitwirkenden zu erfahren. Kerstin Schmidt fragte nach empfundenen starken und schwachen Seiten der Gemeinde, praktizierte mit ihren Gästen Gruppenarbeit und Partnergespräche, erkundete in Ideenwerkstätten Wünsche für die Zukunft und wollte konkrete Maßnahmen für die Realisierung von Bedürfnissen und Hoffnungen wissen. Die Teilnehmer berichteten von gut funktionierenden Projekten wie Elterntreffs und gut etablierten Vereinsaktionen, die ihrerseits Modellfunktionen in anderen Dörfern der Gemeinde haben könnten. [caption id="attachment_2784" align="alignleft" width="300"] Kreativ ging es auch bei der Erzählwerkstatt der Unternehmer der Hohen Börde in der Schackensleber Prokonhalle zu.[/caption] In detaillierten Einzeldokumentationen jedes der vier Erzählabende sowie einer zusammenfassenden Abschlusspublikation wird Kerstin Schmidt deren Ergebnisse zusammenfassen und Empfehlungen für den weiteren Dialog und die Umsetzung von Vorschlägen geben. Die Dokumentationen werden allen Teilnehmern zugeschickt und sind öffentlich auf der Internetpräsentation der Gemeinde und der Stiftung Leben in der Hohen Börde zugänglich. Auf weiteren Bürgerforen sollen alle interessierten Einwohner der Hohen Börde zukünftig mitwirken können. Ergebnis soll aber nicht eine Wunschliste von Forderungenen gegenüber der politischen Gemeinde sein. Ziel ist eine Plattform, mit deren Hilfe im Miteinander von engagierten Bürgern, Vereinen, Stiftung und Gemeinde das Lebensgefühl in der Hohen Börde durch konkrete Aktionen verbessert werden kann. Unterstützt wurde die Reihe „Erzähl mal die Zukunft Hohe Börde“ durch das Netzwerkprogramm „Engagierte Stadt“, an dem die Stiftung Leben in der Hohen Börde von 2015 bis 2017 mitwirkt. Gefördert wird die „Engagierte Stadt“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Bertelsmann Stiftung, der BMW Stiftung Herbert Quandt, dem Generali Zukunftsfond, der Herbert Quandt Stiftung, der Körber Stiftung und der Robert Bosch Stiftung.  

Moderne Technologien für Nonprofits

Das Portal Stifter-helfen.net – IT für Non-Profits wird in Deutschland, Österreich und der Schweiz von der Haus des Stiftens gemeinnützige GmbH in Partnerschaft mit der amerikanischen Non-Profit-Organisation TechSoup betrieben. Auf dem Portal werden - ausschließlich an Non-Profit-Organisationen - Produktspenden namhafter IT-Unternehmen sowie Sonderkonditionen und Know-how rund um moderne Technologien, Internet & Co vermittelt. Derzeit engagieren sich weit über 30 IT-Partner. Führende IT- und Internetunternehmen stellen ihre Produkte, Services und Tools als IT-Spende zur Verfügung. Um diese zu erhalten, müssen Sie auf Stifter-helfen.de registriert sein. Pro Produkt wird eine geringe Verwaltungsgebühr fällig, um die Kosten für Betrieb und Weiterentwicklung des Portals zu decken. Auch bietet die Seite immer wieder spannende und hilfreiche Webinare an.  

Fotoausstellung „Einblicke: Studierende engagieren sich“

Am 05.12.2016 wurde die Fotoausstellung „Einblicke: Studierende engagieren sich“ im Studentenwerk Marburg eröffnet. [caption id="attachment_2773" align="alignleft" width="300"] Die Ausstellungsstücke spiegeln das bunte und vielfältige Engagement der Studierenden wieder.[/caption] Die Ausstellung im Rahmen des Programms Engagierte Stadt ist als Kooperation zwischen der Freiwilligenagentur Marburg-Biedenkopf e.V., der Philipps-Universität Marburg, der Stadt Marburg sowie dem Studentenwerk Marburg entstanden und wurde durch eine Spende der Volksbank Mittelhessen eG mitfinanziert. 18 Fotografien zeigen das vielfältige und bunte bürgerschaftliche Engagement der Studierenden in Marburg, die damit die Stadt wesentlich mitprägen. Die Fotografien wurden von Studierenden eingereicht, die in studentischen Initiativen oder gemeinnützigen Vereinen aktiv sind. Von der Freiwilligen Feuerwehr, über Leben mit Krebs e.V. bis hin zu Arbeiterkind.de – ob im kulturellen, sportlichen, sozialen oder politischen Bereich: Studentisches Engagement ist breit gefächert und präsent! Die Ausstellung, die noch bis zum 31.03.2017 im Studentenwerk zu sehen ist, soll einen Beitrag dazu leisten, dies sichtbar zu machen.   Die Begrüßenden unterstrichen die Vielfalt des studentischen Engagements und betonten die Bedeutung desselben (von links nach rechts): Dr. Uwe Grebe (Studentenwerk Marburg), Prof. Dr. Heike Schnoor (Philipps-Universität Marburg), Ursula Schulze-Stampe (ehrenamtliches Magistratsmitglied der Stadt Marburg), Dr. Christof Eichert (Herbert Quandt-Stiftung), Christina Salland und Peter Günther (Freiwilligenagentur Marburg-Biedenkopf e.V.). Von Christina Salland (Freiwilligenagentur Marburg-Biedenkopf e.V.), Kontakt: engagiertestadt@freiwilligenagentur-marburg.de

Offener Bürgertreff

Stendal ist eine äußerst Engagierte Stadt. Zu diesem Schluss kommt die Freiwilligen-Agentur Altmark e.V. als lokaler Träger des gleichnamigen bundesweiten Netzwerkprogramms in der Hansestadt Stendal. „In diesem Projekt wird sichtbar, wie Bürgerschaft, Verwaltung, Kommunalpolitik und regionale Wirtschaft dem bereits vielfältig vorhandenen Engagement einen weiteren Schub geben können“, sagt Projektmanagerin Marion Zosel-Mohr. Als herausragendes Beispiel nennt sie den Offenen Bürgertreff, der gegenwärtig in der Kleinen Markthalle (Hallstraße/Ecke Karlstraße) entsteht. Die Idee zu einem solchen Zentrum als Begegnungsort und Ideenschmiede äußerte u. a. die überaus engagierte und leider viel zu früh verstorbene Sigrid Nellessen während der Konzeptphase zur Engagierten Stadt Stendal im Juni 2015. Dank einer großen, aktiven Gemeinschaft, die sich mit Planungserfahrung, Muskelkraft und finanzieller Hilfe einbringt, nimmt das Vorhaben zunehmend Gestalt an. Einen Einblick in eine besondere Unterstützungsaktion gibt am 2. und 9. Januar 2017 jeweils um 19:50 Uhr die Sendung „Mach dich ran!“ im MDR-Fernsehen. Moderator Mario D. Richardt wird zeigen, wie spontan Stendaler Handwerksbetriebe dazu beitragen, dass die Kleine Markthalle im kommenden Jahr von der Bürgerschaft in Besitz genommen werden kann. Marion Zosel Mohr: „Schauen Sie mal in die Sendung hinein. Vielleicht lassen Sie sich ebenfalls für die Unterstützung der Kleinen Markthalle begeistern.“ Der Dank der Freiwilligen-Agentur Altmark gilt allen nachfolgend benannten Aktiven und Unterstützern: Aus der Verwaltung und Politik: Klaus Schmotz (Oberbürgermeister), Jaqueline Chmielewski (Gleichstellungsbeauftragte), Klaus Ortmann (Leiter des Büros des OB), Bauhof der Stadt Stendal, Gesine Seidel (Die Linke), Bernd Hauke (Die Linke), Rita Antusch (SPD), Olaf Linke (PIRATEN), Jacob Beuchel (Jusos), Dorothea Frederking (Bündnis 90 Die Grünen) Aus der Wirtschaft: Prof. Kaschade, Steffen Klug (Planungsbüro), Lothar Stannull (Bauleiter), Rolf Gille (Stadtwerke Stendal), Daniel Jircik (SWG), Annett Oelicker (ROSIER), Uta Behr (BVH), Hans-Jürgen Heinrich (UDE), Thomas Nolte (Stendal Magazin), Frank Bierhals (Malermeister), Robert Löchel (Elektromeister), Oliver Fleßner (PORTA), Holger Kusserow (Elektromeister), Off & Hampe, K.-D. & Th. Schulz (KOSAN), Hartmut Holz (Druckmanufaktur), Andree Hentschke (Elektromeister), Handelshof Stendal, Frank Albert (Sanitärfachbetrieb), Fliesen-Ernst, Frank Hilse (Tischlermeister), Sven Strauß (Fliesenleger), Firma Kurze (Heizung/Sanitär) Aus der Bevölkerung und Initiativen: Wilfried Nahrstedt, DRK Altstadt Quartiersmanagement mit Ute Friedrichsdorf u. Ulrike Walkowiak, die Aktiven des Projekts „Dehnungsfuge“ mit David Lenard, Eva Vogel, dem Theater der Altmark und LKJ Magdeburg, Jürgen Lenski (Altmärkische Bürgerstiftung), Manfred Dönhoff (Uchtspringe), Holger Rohde (Uenglingen), Petra Juska (Dalchau), Karsten Schwarze (Herz statt Hetze), Elisabeth Seyer (Herz statt Hetze), Christine Zschiesche (Borstel), Prof. Thomas Kliche, Angela Basner, Karin Stöwesandt, Venus Käppler SteMi (Tangermünde), Anja Stelter, Annedore Händel (Arnim), Julian Kirschning, Gert Kahle, Steffen Roske, Inge Sanftleben, Assion Lawson (SteMi), Dietrich Zosel, Andreas u. Tim Große, Frank u. Sebastian Seidel, Manuel Heinecke, Ehepaar Jaspers, Ehepaar Bocatius (Krusemark), Ehepaar Kampe (Krusemark), Reinhard Stremmler, Sabine Teucke, Elisabeth Nortmann, Monika Kießling und Michael Trösken Wir wünschen Ihnen allen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Start in das neue Jahr! Ansprechpartnerin für diese Pressemitteilung: Marion Zosel- Mohr, Prozessmanagerin Engagierte Stadt Stendal, Tel. (03931) 5656320

Webinar Unternehmenskooperationen

Bei Unternehmenskooperationen geht es um mehr als Geld. Welche Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Unternehmen gibt es? Wie können Sie Unternehmen als strategischen Partner einbinden? Wie können Sie professionell auf Unternehmer, CSR-Verantwortliche oder Marketingleiter zugehen, Interesse für Ihr Anliegen wecken und von einem Kooperationsvorhaben überzeugen? Diese und weitere Fragen bilden den Schwerpunkt des Webinars mit Christiane Biedermann, die seit mehreren Jahren in diesem Themenfeld bei der Stiftung Aktive Bürgerschaft und als Trainerin arbeitet. Die Folien zur Präsentation finden Sie hier, der Video-Mitschnitt zum Webinar ist auch nachträglich zu sehen.        

Zeit- und Projektmanagement für Engagierte

Der Tag sollte mehr als 24 Stunden haben, um alles gewuppt zu bekommen. Weil er das nicht hat, laufen engagierte Menschen oft am Limit und damit sogar Gefahr, sich allzu sehr zu verausgaben. Wie gewinne ich einen klaren Kopf für die wichtigen und auch für die dringenden Dinge im (Vereins-)Leben? Zeitmanagement hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder weiterentwickelt, weil sich unsere Umgebungsbedingungen verändert haben: Die vier Buchstaben VUCA stehen dafür, dass unsere Welt komplexer und dynamischer geworden ist. Jens Flammann von der Mannheimer Vereinswerkstatt vermittelt Handwerkszeug, wie man mehr schafft, indem man vorausschauend plant (Strategie) und an andere Menschen abspielt (Delegation). Am 27. und 28. Januar findet der Workshop in Mannheim statt, nähere Informationen finden Sie hier: http://www.mannheimer-vereinswerkstatt.de/?event=in-planung-zeitmanagement-fuer-engagierte

Sprachkurs „Mama lernt Deutsch“

Im Rahmen des Programms „Engagierte Stadt Illingen“ ist es dem ASB Ortsverband Illingen gelungen, einen ganz besonderen Sprachkurs für Geflüchtete anzubieten. Seit 15. November 2016 können sich Flüchtlingsmütter mit der deutschen Sprache vertraut machen. Der Sprachkurs „Mama lernt Deutsch“ wendet sich an eine Zielgruppe, die aufgrund ihrer familiären Einbindung bei der sprachlichen Integration benachteiligt ist. Als Mütter und Hausfrauen versorgen sie oft einen Mehrpersonenhaushalt und finden kaum Gelegenheit, die deutsche Sprache zur Bewältigung vielfältiger Alltagssituationen zu erlernen. Der tägliche Einkauf, der Arzt- oder Behördenbesuch und die dafür erforderlichen Terminabsprachen sowie die Verständigung mit dem Kindergarten- und Schulpersonal sind Herausforderungen, denen sich viele Flüchtlingsfrauen nicht gewachsen fühlen. Sie können aufgrund fehlender Kindergarten- und Schulplätze die vielfältigen Sprachkurs-Angebote aufgrund ihrer Betreuungsaufgaben nicht wahrnehmen. [caption id="attachment_2748" align="aligncenter" width="300"] Foto: Thomas Keller, Gemeinde Illingen[/caption] Diese Situation hat die „Engagierte Stadt Illingen“ beim ASB Illingen aufgegriffen und ein Sprachkurskonzept entwickelt, das der Lebenssituation geflüchteter Mütter gerecht wird. Mit finanzieller Unterstützung des ASB-Bundesverbandes Köln und der „Aktion Deutschand hilft“ hat das Projektteam Anke Thome und Horst Maas – zusammen mit weiteren engagierten Ehrenamtlichen – ein Gesamtpaket entwickelt, das Abhol- und Rückfahrdienst mit Kleinbussen, Betreuung der nicht in Kindergärten bzw. Schulen untergebrachten Kinder und  selbstverständlich auch den Deutsch-Sprachkurs gewährleistet. 27 Mütter in 3 Lerngruppen machen sich – zusammen mit 3 erfahrenen Sprachlehrern - mit der deutschen Sprache vertraut, während sich qualifizierte Betreuerinnen in getrennten Räumlichkeiten um bis zu 35 Kinder kümmern. Die Motivation bei den Teilnehmerinnen ist nicht zuletzt auch deshalb ungebrochen, weil sie nach festem Fahrplan morgens von einem zweiköpfigen Fahrdienst zu Hause abgeholt und nach dem 90minütigen Unterricht mit ihren Kindern wieder zurück gebracht werden. Ein Angebot, das von der Zielgruppe besonders geschätzt wird, zumal die Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln im ländlichen Bereich nicht optimal ist und die Fahrpreise das Familien-budget zu sehr belasten würden. Der Unterricht und die Betreuung der Kinder findet morgens im alten Schulgebäude „Auf der Lehn“ in Illingen statt, in dem auch die Freiwillige Ganztagesschule (FGTS) untergebracht ist. [caption id="attachment_2749" align="alignleft" width="300"] Foto: Thomas Keller, Gemeinde Illingen[/caption] Der Sprachkurs „Mama lernt Deutsch“ wird zunächst bis zum Frühjahr 2017 weitergeführt - nach gesicherter Folgefinanzierung auch gerne darüber hinaus. Dr. Armin König, Bürgermeister der Gemeinde Illingen und Guido Jost, Landesvorsitzender des ASB Saarland, äußerten sich begeistert über den gelungenen Start dieses Projekts. Der Bürgermeister sagte dem ASB weiterhin seine aktive Unterstützung zu.

Projekt-Meetings gestalten

Meetings haben ein schlechtes Image: Sie stören bei der Arbeit, dauern immer zu lange und zum Schluss sind alle Klarheiten beseitigt. Wie es anders und besser gehen kann, zeigt PHINEO in der Checkliste „Projekt-Meetings gestalten“ (PDF, 2.4 MB). Die Vorlage stammt aus dem neuen "Kursbuch Stiftungen" und lässt sich auf jede Art von Arbeitstreffen übertragen.
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