Willkommen in der engagierten Stadt

 

  • 2. Netzwerktreffen in Berlin, September 2016. Foto © Anna Rozkosny

Bürgerschaftliches Engagement ist ein Grundpfeiler der Demokratie, sichert Freiheit, schafft Lebensqualität und prägt den Gemeinsinn. Das Programm »Engagierte Stadt« unterstützt den Aufbau bleibender Engagementlandschaften in Städten und Gemeinden in Deutschland. Es fördert Kooperationen statt Projekte. Die »Engagierte Stadt« begleitet Menschen und Organisationen vor Ort auf ihrem gemeinsamen Weg zu starken Verantwortungsgemeinschaften. Hier geht es zum Erklärfilm, den Informationsflyer zum Programm können Sie gerne herunterladen.

 

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Neues für die engagierte Stadt

Tag des Ehrenamts in Guben

Wir haben im Netzwerk „Engagierte Stadt Guben – die Stadt sind wir!“ erstmalig einen Tag des Ehrenamtes entwickeln können. In unserem Netzwerk haben wir uns u. a. auf die Schwerpunkte  Öffentlichkeitsarbeit und Anerkennungskultur zur Stärkung des Ehrenamtes in und um Guben verständigt. Wir wollen zeigen, dass wir alle unsere Stadt gestalten und erlebbar machen können. Unter dem Motto  „Guben sagt Danke“ konnten 110 Gubener (Ehrenamtliche aus Politik, Sport, Soziales, Nachbarschaftshilfe, Ortsbeiräte, Kultur, Flüchtlingshilfe) + Ehrengäste am 14.10.2016 gewürdigt und Ihnen ein Dank ausgesprochen werden. Durch den amtierenden Bürgermeister der Stadt Guben, Herrn Fred Mahro, konnten Auszeichnungen für besonderes Engagement an 30 engagierte Gubener aus den verschiedensten Organisationen unserer Engagementlandschaft übergeben werden. Unter den Ausgezeichneten konnten 10 Ehrenamtspreise verlost werden. Wir konnten Herrn Ullrich Freese (Mitglied des Bundestages des WK SPN) gewinnen, uns in unserem Netzwerk zu unterstützen. Auf seine Einladung hin konnten 10 Gubener Ehrenamtler (mit jeweils 1 Begleitperson) an einer Bildungsfahrt zum Bundestags am 16.02./17.02.2017 teilnehmen. Neben Besuchen im Reichstag, Abgeordnetenhaus und im Bundeskanzleramt wurden Informationsbesuche und Fahrten zu Ministerien, dem Bundesrat und zahlreichen politischen und geschichtlichen Gedenkstätten sowie eine Stadtrundfahrten angeboten. Dazu kamen Gespräche und Diskussionen mit Herrn Freese als Ihrem Abgeordneten zu Themen wie Partizipation und vielem mehr. Auch die Presse hat darüber berichtet: http://www.lr-online.de/regionen/spree-neisse/guben/Insgesamt-35-Vorschlaege-fuer-Tag-des-Ehrenamtes-eingereicht;art1051,5629467 http://maerkischer-bote.de/2016/10/21/grosses-dankeschoen-fuer-die-ehrenamtler/ http://www.lr-online.de/regionen/spree-neisse/guben/Roter-Teppich-fuer-Helden-des-Alltags;art1051,5644266 Von Andrea Arndt, Engagierte Stadt Guben.

Die vernetzte Kommune

Sich zu vernetzen, ein funktionierendes Netzwerk zu bilden – was simpel klingt, kann in der kommunalen Praxis sehr schwierig sein: Was braucht eine Organisation, um kooperationsfähig zu sein? Wie kann ein Netzwerk auf Wirkung ausgerichtet werden? Und welche Kompetenzen braucht ein Netzwerk- und Quartiersmanager? Die Veranstaltung „Die vernetzte Kommune“ der Bertelsmann Stiftung (Projekt: Synergien vor Ort) am 14. Juni 2017 in Düsseldorf Kaiserswerth (Hotel MutterHaus) widmet sich dem Mehrwert kommunaler Netzwerkarbeit mit einem Fokus auf die Felder der Senioren- sowie Kinder- und Jugendarbeit. Ziel der Veranstaltung ist es, auf konkrete Herausforderungen in der Netzwerkarbeit einzugehen, Handlungsansätze aufzuzeigen und gemeinsam mit Beteiligten Lösungen zu entwickeln. Zielgruppe der Veranstaltung sind VertreterInnen aus Kommunen und von Nonprofit-Organisationen (insb. freien Trägern) aus den Feldern Senioren- und Kinder- und Jugendarbeit. Auch das praktische Netzwerken steht im Fokus – u.a. ist für den Vorabend des 14. Juni geplant, die Veranstaltung mit einem Get-Together aller Teilnehmenden zu beginnen. Nähere Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie auf der Webseite des Projekts „Synergien vor Ort“ der Bertelsmann Stiftung www.synergien-vor-ort.de oder bei Frau Dr. Andrea Walter andrea.walter@bertelsmann-stiftung.de. Anmeldungen sind ab Ende März 2017 möglich, lassen Sie sich auf den Veranstaltungs-Verteiler aufnehmen unter friederike.lienke@bertelsmann-stiftung.de.

Workshop: Unternehmenskooperationen vor Ort

Sie haben schon länger die Idee, dass es in Ihrer Stadt oder Region mehr und regelmäßigere Kooperationen zwischen Unternehmen und Zivilgesellschaft geben sollte - und Sie möchten wissen, was man dafür tun und wie man damit relativ einfach beginnen könnte? Antwort erhalten Sie im upj Regionalen Impulsworkshop „Neue Verbindungen schaffen“. Termin: 16. Mai 2017 von 10.30 bis 16.30 Uhr Ort: Haus der Wirtschaft, Kapstadtring 10, 22297 Hamburg Gastgeber: NORDMETALL-Stiftung www.upj.de/impulsworkshop Der Workshop richtet sich an gemeinnützige Organisationen und kommunale Stellen, die neue Kooperationen engagierter Unternehmen, zivilgesellschaftlicher Organisationen und der öffentlichen Verwaltung in ihrem Gemeinwesen entwickeln möchten, und bietet: drei erfolgreiche Konzepte, die bereits in vielen Städten funktionieren, konkrete Erfahrungen und Vorgehensweisen aus der Praxis, praktische Tipps und hilfreiche Materialien. Anschließend sind Sie gut gerüstet, um neue Kooperationen zwischen Wirtschaft und Gemeinwesen in Ihrer Region auf den Weg zu bringen, die neues Engagement, Kompetenzen und Ressourcen schaffen. Die Regionalen Impulsworkshops werden vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Das ausführliche Programm und die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie unter www.upj.de/impulsworkshop

Essen in Gemeinschaft

Erstmalig auf dem Mittelrain wurde ein gemeinsames Mittagessen von „In guter Nachbarschaft – Caring Community Mittelrain“ – einem Stadtteil der Engagierten Stadt Heidenheim organisiert.  Jung und Alt waren herzlich eingeladen, im Ökumenischen Gemeindezentrum auf dem Mittelrain in Gemeinschaft ein vollwertiges Mittagessen zu genießen. Organisiert wurde das Ganze von den Ehrenamtlichen des Kooperationsprojekts von Haus der Familie e.V. und Stadt Heidenheim „In guter Nachbarschaft – Caring Community Heidenheim“. Die Kosten für eine Person betrugen fünf Euro. Zur besseren Organisation war eine Anmeldung bei Sozialarbeiterin Simona Frei vom Haus der Familie erbeten. Der Gedanke hinter diesem Angebot ist, Möglichkeiten der Begegnung zu schaffen, Alt und Jung zusammen zu bringen, sowie der Isolation entgegenzuwirken – und in Gesellschaft schmeckt‘s doch gleich viel besser! Dieses Angebot wurde von den BewohnerInnen des Mittelrains sehr gut angenommen. Über 30 Personen ließen sich das schwäbische Gericht schmecken und freuten sich, dass das gemeinsame Mittagessen im März wiederholt wird.  

Neues „altes“ Projektbüro in Kronach

Der Jahreswechsel brachte für die Engagierte Stadt Kronach Veränderungen mit sich, die sich so erst mal keiner vorstellen wollte und konnte. Bislang wurde die Engagierte Stadt Kronach beim Trägerverein KRONACH Creativ e.V. inhaltlich, organisatorisch und personell vor allem über die Mitarbeiterinnen des Projektes „Demografie Pilotregion Oberfranken“ abgewickelt und vorangetrieben. Mit Jahresende endete die Laufzeit der Pilotregion. Wie sollte es weitergehen? Die Zukunft des Personals, der Fortbestand eines tollen Teams mit einem hervorragenden Netzwerk stand auf der Kippe. Der Trägerverein trägt seinen Namen nicht umsonst und so überlegte das Team „creativ“, wie ein Fortbestand der bisher geleisteten Arbeit in den Bereichen  „Bürgerschaftliches Engagement“ und „Weiterentwicklung der Region“  - auch zum Wohle der „Engagierten Stadt“ -  gewährleistet werden konnte. Die Lösung ist das „Projektbüro Mangstrasse“ - ein Zusammenschluss mehrerer Projekte von Kronach Creativ und dem Caritasverband. Das neu geschaffene „Koordinierungszentrum Bürgerschaftliches Engagement“, die Modellprojekte „Aktive Bürgerschaft“ und „Kommunalmarketing“, die „Engagierte Stadt“ und auch das „Bündnis für Familie“ haben sich unter einem Dach zusammengefunden. Die drei bisherigen Personalstellen konnten erhalten und sogar noch um eine Stelle ausgebaut werden. Der Fortbestand für die nächsten Jahre 2-3 Jahre ist nun erst einmal gesichert. Große Erleichterung bei allen Beteiligten über diesen Schachzug war und ist zu spüren. Selbst der Vermieter der Büroräume freute sich, den Verein weiterhin als kompetenten Mieter in Sachen „Engagement“ beherbergen zu können. Und in der Bürgerschaft war es Vielen sowieso klar, dass das Projektbüro „irgendwie“ weitergeht und aus Kronach nicht mehr wegzudenken ist. Von Sabine Nuber, Eng. Stadt Kronach

Begegnungszentrum Ribnitz-Damgarten

Fast zehn Jahre wurde geplant, diskutiert, verworfen, entwickelt und organisiert. Endlich ist es so weit: Aus einer alten Kaufhalle ist ein Begegnungszentrum geworden, das im November 2016 seine Türen geöffnet hat und seit dem durch die kleinen und großen Bürgerinnen und Bürger der Stadt Ribnitz-Damgarten vielseitig genutzt wird. Das Atrium in Verbindung mit dem Jugendzentrum, der großzügige Veranstaltungssaal, Gruppenräume und ein Bandprobenraum bieten dafür ideale Bedingungen. Außerdem verwöhnt das Stadtteilcafé seine Gäste mit u.a. mit Kaffee und Kuchen. Die Servicestelle Ehrenamt hat mit der Einweihung des Begegnungszentrums ebenfalls ihre Arbeit aufgenommen und steht als zentrale Anlaufstelle für alle Fragen des ehrenamtlichen Engagements in unserer Stadt zur Verfügung. In den vergangenen Wochen ist sie bereits umfangreich in Anspruch genommen worden und es ist gelungen erste Veranstaltungen, Projekte, Beratungsangebote, Selbsthilfeinitiativen etc. ins Leben zu rufen. Auf diesem Weg soll es weitergehen und nach jetzigem Stand der Dinge scheint die Vision der Initiatoren des Begegnungszentrums in Erfüllung zu gehen, dass ein multifunktionales Begegnungszentrum, verbunden mit einer Engagement fördernden Infrastruktur dazu führt, dass das gesellschaftliche Leben in der engagierten Stadt Ribnitz-Damgarten nachhaltig bereichert und verbessert wird.

Görlitz goes Hollywood

Für fünf Görlitzer Vereine haben wir in den letzten Monaten Imageclips produzieren lassen. Jetzt sind sie fertig und zeigen, wie vielfältig die Görlitzer sich engagieren. Die wenigsten Görlitzer wissen wahrscheinlich, dass es mitten in der Innenstadt einen Ort gibt, an dem man „Drehstangentischfußball“ trainieren kann. Oder dass ein junges begeistertes Görlitzer Freizeitorchester mit seiner Musik durch die ganze Republik tourt. Oder dass durch den Einsatz seines Fördervereins, das Curie Gymnasium in den Genuss eines Schülerclubs kommen soll. Um das zu ändern und beispielhaft zu zeigen, wofür sich Menschen in Görlitz mit Leidenschaft und in Gemeinschaft einsetzen, starteten wir im Herbst 2016 das Projekt  Ein Video für Deinen Verein!. Insgesamt 15 Görlitzer Vereine und Initiativen hatten sich beworben, fünf von ihnen wurden per Los ausgewählt. Seitdem wurden der Förderverein Joliot-Curie-Gymnasium, Görlitzer Kickerking e.V., Jugendkulturzentrum BASTA - Holzwurm e.V., JugendShowOrchester Görlitz e.V.  und Tierra – Eine Welt e.V. vom Görlitzer Filmemacher Enrico Adler (IgelEi Produktion) in kurzen Imageclips portraitiert. Mit der Aktion möchten wir nicht nur diese fünf Vereine unterstützen. Vielmehr wollen wir Geschichten erzählen über bürgerschaftliches Engagement in Görlitz, über die Menschen, die dahinter stehen und wie sie mit ihrer zumeist ehrenamtlichen Arbeit die Stadt bereichern. Die Clips sind auf dem YouTube-Kanal der Engagierten Stadt Görlitz https://www.youtube.com/channel/UCyeonwmoYKkjDsCFirPEGOg zu sehen, auf unserer Facebook-Seite https://de-de.facebook.com/goerlitz.fuer.familie/  und ab April auch im Camillo Kino http://www.camillokino.de/ in Görlitz. Vielen Dank an den Filmclub von der Rolle 94´e.V. für die Unterstützung!

Webinar: Neue Verbindungen schaffen

Dr. Reinhard Lang von UPJ war unser dritter Referent in der Webinarreihe zum Thema „Kooperation mit der Wirtschaft“ Unter dem Titel „Neue Verbindungen schaffen: Unternehmenskooperationen vor Ort initiieren“  wurden konkrete Möglichkeiten aufzeigen, wie man mit der Wirtschaft ins Tun kommen kann. Im Webinar erfahren Sie, welche erfolgreichen Konzepte es gibt und wie diese funktionieren. Ausführlich vorgestellt werden der „Marktplatz für Gute Geschäfte“, der „Lokale Aktionstag für Unternehmen und Gemeinnützige“ sowie die „NACHTSCHICHT - 8 Stunden Kompetenz spenden für den guten Zweck“, die schon in ca. 100 Städten erfolgreich durchgeführt wurden und oft der Ausgangspunkt für weitere Initiativen vor Ort sind. Sie erhalten zudem Informationen zum Projektmanagement, zu allen erforderlichen Materialien und wie Sie bei der Durchführung unterstützt werden können - die Präsentation können Sie hier abrufen. (Sollte sich der Link zum Mitschnitt des Webinars nicht öffnen, bitte versuchen Sie es über Internet Explorer erneut)
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