Das hilft der engagierten Stadt

Den roten Faden weiterspinnen

Als sich Hans Werner Preuhsler zum Netzwerktreffen der Engagierten Stadt aufmacht, hat er nur eine vage Vorstellung, was ihn in Berlin erwartet. Eine konkretes Anliegen hat er jedoch in jedem Fall: Preuhsler möchte seine Vision vorantreiben: eine an den Genossenschaftsprinzipien angelehnte Trägerstruktur für das künftige ehrenamtliche Engagement im thüringischen Apolda, um die Stadt und das Umland noch lebenswerter zu machen. Der Gründungs- und Finanzierungsbegleiter der Thüringer Mikrofinanzagentur steckt viel Zeit in sein Ehrenamt. Was treibt Preuhsler an, neben Familie und Job Treffen zu organisieren, Berichte zu schreiben und selbst mit anzupacken? Zum einen die in gut 10 Jahren gewachsene Verbundenheit mit seiner Wahlheimat, die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten in Apolda und in der Region sowie insbesondere das Zusammensein mit anderen engagierten Menschen, die sich in ihrer Freizeit für das Gemeinwohl einbringen. Menschen, wie es sie in vielen Städten Deutschlands gibt, von denen 50 das Siegel „Engagierte Stadt“ tragen.

170427 ES-29Im April sind 120 dieser Menschen zum dritten Netzwerktreffen der Engagierten Stadt in Berlin zusammengekommen (Fotos hier). Er habe die Hoffnung, andere Engagierte kennenzulernen und sich austauschen zu können, sagt Preuhsler am Rande des Treffens in der Robert Bosch Stiftung, einem der Partner, die hinter dieser Initiative stehen.

„Oft fühlt man sich als Engagierter in seiner Region alleingelassen“, ergänzt ein anderer Teilnehmer. Beide Männer sind sich einig, dass die Engagierte Stadt dies verändert hat: Wer sich engagiert, weiß, dass es noch in vielen weiteren Städten Menschen gibt, die das ebenfalls tun.

170427 ES-Ferner1Das Programm Engagierte Stadt, das 2015 auf Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung, der BMW Stiftung Herbert Quandt, der Generali Deutschland AG, der Herbert Quandt Stiftung, der Körber-Stiftung und der Robert Bosch Stiftung ins Leben gerufen wurde, setzt genau da an. Gegenseitige Hilfestellung, Vernetzung und Voneinander-Lernen seien zentrale Aspekte des Programms, betont die Parlamentarische Staatssekretärin Elke Ferner (SPD) in ihrer Rede beim Netzwerktreffen. „Das ist einzigartig!“

Kein Wunder also, dass sich das Bundesministerium mitsamt alten und neuen Partnern dazu entschlossen hat, das Programm um zwei weitere Jahre zu verlängern. Die Devise lautet: stabile und fruchtbare Zusammenarbeit durch dauerhafte Förderung, anstatt kurzlebiger Leuchtturmprojekte.

Bei der Veranstaltung sind die Plätze schnell gefüllt. Viele Teilnehmer nicken sich zu, man kennt sich, ist seit Anfang an dabei und freut sich Mitstreiter zu sehen. Unter den Engagierten sind Kindergärtner, Landschaftsarchitektinnen sowie Verwaltungsangestellte. Was sie eint, ist die Idee, dass die Gesellschaft ehrenamtliches Engagement benötigt.

170427 ES-16Was sie antreibt, beschreibt dann Gerald Hüther: „Wir haben kein Erklärungsproblem. Wir haben ein Umsetzungsproblem“, sagt der Neurobiologe zu Beginn – und erntet Zustimmung aus dem Publikum. Hans Werner Preuhsler sieht das ganz ähnlich, er drückt es nur anders aus: „Wir haben eigentlich viele Menschen, die loslegen und helfen möchten. Damit wir aber nicht immer nur über ehrenamtliches Engagement reden, benötigen wir vernetzte Ermöglichungsstrukturen mit einem offenen und niedrigschwelligen Zugang, der für potenzielle Mitmacher attraktiv ist, Raum für ein aktives selbstbestimmtes Engagement bietet und auch die Kommunikationswege des Internet nutzt.“

170427 ES-11Für alle im Raum steht fest: Der Erfolg einer Engagierten Stadt steht und fällt mit den Personen, die daran beteiligt sind. Immerhin zeigt der aktuelle Engagementbericht des Familienministeriums eine positive Tendenz auf. Es gibt wieder mehr Menschen, die sich für das Gemeinwohl einbringen wollen.

Menschen wie Hans Werner Preuhsler. Am Ende des Netzwerktreffens ist auch er zufrieden. Zwei anstrengende Tage liegen hinter ihm und trotzdem versprüht er immer noch dieselbe Energie wie zu Beginn, die Lust etwas zu bewegen. Für sich und die Menschen in Apolda, seiner Engagierten Stadt.

Hier können Sie sehen, was in Engagierten Städten wie Flensburg oder Stendal passiert: https://www.youtube.com/watch?v=npW3E8vo_vE

 

 

Impulsworkshop „Unternehmenskooperationen initiieren“

Sie haben schon länger die Idee, dass es in Ihrer Stadt oder Region mehr und regelmäßigere Kooperationen zwischen Unternehmen und Zivilgesellschaft geben sollte – und Sie möchten wissen, was man dafür tun und wie man damit relativ einfach beginnen könnte?

Antwort erhalten Sie im Regionalen Impulsworkshop „Neue Verbindungen schaffen – Unternehmenskooperationen vor Ort initiieren“, zu dem upj Sie gemeinsam mit der Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V. und den Lagfas Brandenburg und Sachsen-Anhalt einladen.

Termin: 16. Juni 2017 von 10.30 bis 16.30 Uhr
Ort: Franckestraße 5, 06110 Halle
Gastgeber: IHK Halle-Dessau
www.upj.de/impulsworkshop

Der Workshop richtet sich an gemeinnützige Organisationen und kommunale Stellen, die neue Kooperationen engagierter Unternehmen, zivilgesellschaftlicher Organisationen und der öffentlichen Verwaltung in ihrem Gemeinwesen entwickeln möchten, und bietet:

  • drei erfolgreiche Konzepte, die bereits in vielen Städten funktionieren,
  • konkrete Erfahrungen und Vorgehensweisen aus der Praxis,
  • praktische Tipps und hilfreiche Materialien.

Anschließend sind Sie gut gerüstet, um neue Kooperationen zwischen Wirtschaft und Gemeinwesen in Ihrer Region auf den Weg zu bringen, die neues Engagement, Kompetenzen und Ressourcen schaffen.

Die Regionalen Impulsworkshops werden vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Das ausführliche Programm und die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie unter www.upj.de/impulsworkshop

 

Marktplatz für Bocholter Unternehmen und Organisationen


Der Marktplatz am 11. Mai 2017 ist ein Element der „Engagement-Strategie 2018+“ der Stadt Bocholt und Teil des  Programms Engagierte Stadt Bocholt. Das Cluster „Zusammenarbeit Vereine und Unternehmen“, dass sich nach der Auftaktveranstaltung 2015 konstituierte, sah die Marktplatz-Methode als ideale Lösung, die Zusammenarbeit von Bocholter Unternehmen und Vereinen/Organisationen zu stärken.

Zunächst informierte sich die Cluster-Gruppe über die Methode und lud zusätzlich Hugo Pettendrup als Fachreferenten von der Firma HP FundConsult aus Münster ein. Bei dieser ersten Info-Veranstaltung im Oktober 2016 nahmen bereits 35 interessierte Akteure teil. Das große Interesse seitens der Vereine bestärkte uns erneut, die Marktplatz-Methode in Bocholt umzusetzen und zur Begleitung und Beratung des Vorhabens die Firma HP FundConsult zu beauftragen.

BocholtIm Folgenden wurde eine Projektgruppe eingerichtet, um die weitere Planung vorzunehmen. Die Projektgruppe setzt sich aus unterschiedlichen Bocholter Akteuren zusammen. Die Stadt Bocholt und die städtische Freiwilligen-Agentur als Veranstalter, der Verein Leben im Alter, die Regionale 2016 als Kooperationspartner und die Firma Siemens  als Unterstützer des Projektes.  Bürgermeister Peter Nebelo übernahm die Schirmherrschaft für die Veranstaltung. Im nächsten Schritt wurde die Kreishandwerkerschaft Borken und die Industrie- und Handelskammer Nord-Westfalen sowie das Stadtmarketing Bocholt als Partner gewonnen. Ihre Aufgabe ist es, vor allem weitere Unternehmen für den Marktplatz zu gewinnen. Die Bocholter Lokalzeitung konnte zudem als Medienpartner für das Projekt gewonnen werden.

Im Januar wurde eine gemeinsame Pressekonferenz einberufen, um die Öffentlichkeit über den Marktplatz und die ersten Info- Abende für Vereine und Unternehmen zu informieren. Parallel wurde eine eigene Webseite www.gute-geschaefte-bocholt.de, ein Flyer und ein Roll-Banner für das Projekt entwickelt.

Beim Info-Abend für Unternehmen Anfang März nahmen bereits 16 Unternehmen teil, die aus unterschiedlichen Bereichen wie Heizung-Sanitär, Bürobedarf, Logistik, Industrie, Banken, Physiotherapeuten usw. kamen. Da sehr viele Unternehmen Interesse am „Marktplatz“ bekundet haben, zeitlich jedoch nicht an der Informationsveranstaltung teilnehmen konnten, wurde ein zusätzlicher Info-Abend für Unternehmen am 04.04.2017 ausgerichtet. Der Info Abend für Organisationen war direkt ein voller Erfolg. Vertreter von über 40 Vereinen nahmen teil und viele meldeten sich direkt nach der Veranstaltung zum Marktplatz an. Hugo Pettendrup referierte erneut über die Marktplatz-Methode und die Teilnehmer erhielten gleich die Möglichkeit, eigene Bedarfe und Angebote zu formulieren. Die Stimmung war gut und wir hatten das Gefühl: Alle wollen dabei sein!
Neben den Info-Veranstaltungen wird den Unternehmen und Vereinen eine persönliche Beratung und Information angeboten. Die jetzige Situation stimmt uns optimistisch, so dass wir mit der Teilnahme von bis zu 30 Vereinen und 30 Unternehmen rechnen. Zu den weiteren Planungen gehört jetzt die Vorbereitung der Veranstaltung, wie Moderation, Ablaufplanung, Technische Ausstattung, Catering, Raumvorbereitung und Empfang. Zudem findet Ende April eine Schulung von sogenannten „Maklern“ statt, die am 11. Mai bei der Kontaktanbahnung zwischen Anbietern und Nachfragern helfen und die getroffenen Vereinbarungen dokumentieren.

Insgesamt fühlen wir uns schon gut vorbereitet, so dass wir mit einem gelungenen 1. Markplatz für Vereine und Unternehmen in Bocholt rechnen.

Von: Rainer Howestädt und Agnes Wellkamp, Engagierte Stadt Bocholt

Workshop: Unternehmenskooperationen vor Ort

Sie haben schon länger die Idee, dass es in Ihrer Stadt oder Region mehr und regelmäßigere Kooperationen zwischen Unternehmen und Zivilgesellschaft geben sollte – und Sie möchten wissen, was man dafür tun und wie man damit relativ einfach beginnen könnte? Antwort erhalten Sie im upj Regionalen Impulsworkshop „Neue Verbindungen schaffen“.

Termin: 16. Mai 2017 von 10.30 bis 16.30 Uhr

Ort: Haus der Wirtschaft, Kapstadtring 10, 22297 Hamburg

Gastgeber: NORDMETALL-Stiftung

www.upj.de/impulsworkshop

Der Workshop richtet sich an gemeinnützige Organisationen und kommunale Stellen, die neue Kooperationen engagierter Unternehmen, zivilgesellschaftlicher Organisationen und der öffentlichen Verwaltung in ihrem Gemeinwesen entwickeln möchten, und bietet:

  • drei erfolgreiche Konzepte, die bereits in vielen Städten funktionieren,
  • konkrete Erfahrungen und Vorgehensweisen aus der Praxis,
  • praktische Tipps und hilfreiche Materialien.

Anschließend sind Sie gut gerüstet, um neue Kooperationen zwischen Wirtschaft und Gemeinwesen in Ihrer Region auf den Weg zu bringen, die neues Engagement, Kompetenzen und Ressourcen schaffen. Die Regionalen Impulsworkshops werden vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Das ausführliche Programm und die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie unter www.upj.de/impulsworkshop

Neues „altes“ Projektbüro in Kronach

Der Jahreswechsel brachte für die Engagierte Stadt Kronach Veränderungen mit sich, die sich so erst mal keiner vorstellen wollte und konnte. Bislang wurde die Engagierte Stadt Kronach beim Trägerverein KRONACH Creativ e.V. inhaltlich, organisatorisch und personell vor allem über die Mitarbeiterinnen des Projektes „Demografie Pilotregion Oberfranken“ abgewickelt und vorangetrieben. Mit Jahresende endete die Laufzeit der Pilotregion.

Wie sollte es weitergehen?

Die Zukunft des Personals, der Fortbestand eines tollen Teams mit einem hervorragenden Netzwerk stand auf der Kippe. Der Trägerverein trägt seinen Namen nicht umsonst und so überlegte das Team „creativ“, wie ein Fortbestand der bisher geleisteten Arbeit in den Bereichen  „Bürgerschaftliches Engagement“ und „Weiterentwicklung der Region“  – auch zum Wohle der „Engagierten Stadt“ –  gewährleistet werden konnte.

Die Lösung ist das „Projektbüro Mangstrasse“ – ein Zusammenschluss mehrerer Projekte von Kronach Creativ und dem Caritasverband.

kronachDas neu geschaffene „Koordinierungszentrum Bürgerschaftliches Engagement“, die Modellprojekte „Aktive Bürgerschaft“ und „Kommunalmarketing“, die „Engagierte Stadt“ und auch das „Bündnis für Familie“ haben sich unter einem Dach zusammengefunden. Die drei bisherigen Personalstellen konnten erhalten und sogar noch um eine Stelle ausgebaut werden. Der Fortbestand für die nächsten Jahre 2-3 Jahre ist nun erst einmal gesichert.

Große Erleichterung bei allen Beteiligten über diesen Schachzug war und ist zu spüren. Selbst der Vermieter der Büroräume freute sich, den Verein weiterhin als kompetenten Mieter in Sachen „Engagement“ beherbergen zu können. Und in der Bürgerschaft war es Vielen sowieso klar, dass das Projektbüro „irgendwie“ weitergeht und aus Kronach nicht mehr wegzudenken ist.

Von Sabine Nuber, Eng. Stadt Kronach

Webinar: Neue Verbindungen schaffen

Dr. Reinhard Lang von UPJ war unser dritter Referent in der Webinarreihe zum Thema „Kooperation mit der Wirtschaft“

Unter dem Titel „Neue Verbindungen schaffen: Unternehmenskooperationen vor Ort initiieren“  wurden konkrete Möglichkeiten aufzeigen, wie man mit der Wirtschaft ins Tun kommen kann. Im Webinar erfahren Sie, welche erfolgreichen Konzepte es gibt und wie diese funktionieren. Ausführlich vorgestellt werden der „Marktplatz für Gute Geschäfte“, der „Lokale Aktionstag für Unternehmen und Gemeinnützige“ sowie die „NACHTSCHICHT – 8 Stunden Kompetenz spenden für den guten Zweck“, die schon in ca. 100 Städten erfolgreich durchgeführt wurden und oft der Ausgangspunkt für weitere Initiativen vor Ort sind. Sie erhalten zudem Informationen zum Projektmanagement, zu allen erforderlichen Materialien und wie Sie bei der Durchführung unterstützt werden können – die Präsentation können Sie hier abrufen.

(Sollte sich der Link zum Mitschnitt des Webinars nicht öffnen, bitte versuchen Sie es über Internet Explorer erneut)

Gießens Konzept, zum Dritten

Im ersten und zweiten Teil unseres Berichts aus Gießen hatten wir unser Konzept und vier von sechs Arbeitsschwerpunkten vorgestellt:

  • Engagement von Unternehmen und lokalen Organisationen
  • Lernwerkstadt, Qualifizierung, Fachtage
  • Den Boden bereiten – Engagement im Quartier
  • Persönliche Unterstützung und Hilfe

Hier nun die letzten zwei unserer sechs Schwerpunkte.

Engagement für Asylsuchende und Migranten

Gerade bei Asyl und Migration zeigt sich, dass es ohne ergänzende Hilfen und Bereitschaften aus der Bürgerschaft kaum möglich ist, ein System flexibler, rascher und persönlicher Unterstützung aufzubauen. In Gießen gibt es in diesem Bereich eine Vielfalt von Initiativen und freiwillig Aktiven. Wir möchten darauf hinwirken, dass auch das Erfahrungswissen und die Kompetenz dieser „neuen Bürgerinitiativen“ Anerkennung finden.

Dass das Freiwilligenzentrum für Deutschkurse, wo alltagsnah Sprache geübt wird, seine Räume zur Verfügung stellt, ist selbstverständlich. Darüber hinaus sind wir jedoch bei verschiedenen Runden Tischen und auch bei Koordinationsveranstaltungen aktiv, zu denen Politik und Verwaltung im Kreis zusammen mit einem großen freien Träger einladen. Mit der Übernahme der Moderation und unserer Beteiligung an solchen Veranstaltungen möchten wir vor allem darauf hinwirken dass die in vielen verschiedenen kleinen Gemeinden und Ortsteilen neu entstandenen lokalen Helferinitiativen nicht nur genutzt und organisatorisch eingebaut, sondern auch mit ihren Problemen und ihrem Erfahrungswissen anerkannt und gehört werden.

Engagement & Partizipation, Lokale Bürgergesellschaft und Politik

Engagement und Beteiligung haben in Gießen viele Gesichter. Das ist gut so. Aber die Fähigkeit einander wahrzunehmen und bei aller Verschiedenheit auch Gemeinsames zur Sprache bringen zu können, kommt nicht von selbst. Das gilt für die Vereine und Initiativen untereinander und auch für das Verhältnis von Stadtpolitik Verwaltung und Bürgerschaft.

FSA Ju InisWichtig ist hier ein von uns organisiertes regelmäßiges Netzwerktreffen, das etwa alle zwei Monate stattfindet – jeweils bei einer anderen Initiative oder Verein. Man stellt sich vor, lernt sich besser kennen und legt Themen von gemeinsamem Interesse fest – so wie z. B. bei der Diskussion über Ecken und Kanten wirtschaftlicher Tätigkeit gemeinnütziger Vereine: kann ein Verein für einen Bürgerpark einen eigenen Kiosk betreiben? In Gießen haben sich auch Initiativen und Netzwerke gebildet, die vor allem von den Studierenden in dieser Universitätsstadt ausgehen. Sie haben eigene Räume und eine eigene Kultur von Arbeitsräumen, Treffpunkten / Cafés  entwickelt, wo sie an Projekten arbeiten, die von urban gardening über Kulturinitiativen bis hin zu Konzepten für ein neues urbanes Leben in der Stadt reichen. Hier bietet das Netzwerktreffen die Chance für ein „Multikulti“, so, dass solche neuen Initiativen und eher traditionelle Vereine sich kennenlernen können. Wir sind auch dabei, wenn es im Stadttheater Veranstaltungen für eine „Offene Gesellschaft“ gibt, etwa zu Fragen des zusammen Lebens mit neu angekommenen Flüchtlingen, in Sachen Wohnen und Mobilität.

Zur Jahreswende geht auch unsere „Interaktive Plattform“ ans Netz. Sie dient nicht zuerst unserer Selbstdarstellung als Freiwilligenzentrum sondern sie soll allen Vereinen und Initiativen in Stadt und Landkreis Gießen als Mitteilungsplattform dienen und die Möglichkeit zur Einmischung geben. Hier treffen traditionelles und neues Engagement aufeinander und kommen dabei einander vielleicht auch näher.

Im Bereich der Bürgerbeteiligung hat sich die Stadt Gießen eine eigene Satzung gegeben. Wir möchten, dass dieser Ansatz auch im Umgang mit Vereinen und Projekten der Bürgerschaft wirksam wird. Bürgerbeteiligung und Unterstützung von Engagement in Vereinen und Projekten sollten nicht länger als zwei ganz verschiedene paar Schuhe angesehen werden. Aus dieser Überzeugung heraus machen auch wir nun auch beim Arbeitskreis Bürgerbeteiligung mit, in den wir offiziell von der Stadt Gießen berufen worden sind.

Soweit unser Konzept und unsere Arbeit aus der Engagierten Stadt Gießen. Bitte fragen und kommentieren Sie!

Cuxhaven ganz nah

Weit über 100 engagierte Cuxhavener versammelten sich an der „Alten Liebe“, einem der Wahrzeichen Cuxhavens. THW, DRK, DLRG, die freiwillige Feuerwehr, die grünen Damen genauso wie der Nabu, der Kinderschutzbund, die Formularfüchse, und viele andere Vereine und Verbände demonstrierten beeindruckend die Vielfalt des Engagements in Cuxhaven. Der Film zeigt ebenfalls viele Einsatzorte, an denen in Cuxhaven Ehrenamt gelebt wird.

 

Webinar: Kommunale Unternehmen

Titelfolie Webinar KMUKommunale Unternehmen unterscheiden sich nicht nur in der Rechtsform von Unternehmen der freien Wirtschaft, sondern damit einhergehend auch in ihren Interessen. Wie spricht man kommunale Unternehmen am besten zu den Belangen der Engagierten Stadt an? Wie kommt man ins gemeinsame Tun? Welche Anreize müssen geschaffen werden?

Mit Best-Practice-Beispielen aus ihrer beruflichen Erfahrung als Beraterin für kommunale Unternehmen in CSR-Fragen ermöglichte Frau Christiani im Webinar einen Einblick in deren Denkweise.

Den Mitschnitt können Sie sich hier anschauen: Webinar „Kommunale Unternehmen“

Webinar Unternehmenskooperationen

biedermannBei Unternehmenskooperationen geht es um mehr als Geld. Welche Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Unternehmen gibt es? Wie können Sie Unternehmen als strategischen Partner einbinden? Wie können Sie professionell auf Unternehmer, CSR-Verantwortliche oder Marketingleiter zugehen, Interesse für Ihr Anliegen wecken und von einem Kooperationsvorhaben überzeugen? Diese und weitere Fragen bilden den Schwerpunkt des Webinars mit Christiane Biedermann, die seit mehreren Jahren in diesem Themenfeld bei der Stiftung Aktive Bürgerschaft und als Trainerin arbeitet. Die Folien zur Präsentation finden Sie hier, der Video-Mitschnitt zum Webinar ist auch nachträglich zu sehen.

 

 

 

 

Top