Das bewegt die engagierte Stadt

Impulsworkshop „Unternehmenskooperationen initiieren“

Sie haben schon länger die Idee, dass es in Ihrer Stadt oder Region mehr und regelmäßigere Kooperationen zwischen Unternehmen und Zivilgesellschaft geben sollte – und Sie möchten wissen, was man dafür tun und wie man damit relativ einfach beginnen könnte?

Antwort erhalten Sie im Regionalen Impulsworkshop „Neue Verbindungen schaffen – Unternehmenskooperationen vor Ort initiieren“, zu dem upj Sie gemeinsam mit der Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V. und den Lagfas Brandenburg und Sachsen-Anhalt einladen.

Termin: 16. Juni 2017 von 10.30 bis 16.30 Uhr
Ort: Franckestraße 5, 06110 Halle
Gastgeber: IHK Halle-Dessau
www.upj.de/impulsworkshop

Der Workshop richtet sich an gemeinnützige Organisationen und kommunale Stellen, die neue Kooperationen engagierter Unternehmen, zivilgesellschaftlicher Organisationen und der öffentlichen Verwaltung in ihrem Gemeinwesen entwickeln möchten, und bietet:

  • drei erfolgreiche Konzepte, die bereits in vielen Städten funktionieren,
  • konkrete Erfahrungen und Vorgehensweisen aus der Praxis,
  • praktische Tipps und hilfreiche Materialien.

Anschließend sind Sie gut gerüstet, um neue Kooperationen zwischen Wirtschaft und Gemeinwesen in Ihrer Region auf den Weg zu bringen, die neues Engagement, Kompetenzen und Ressourcen schaffen.

Die Regionalen Impulsworkshops werden vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Das ausführliche Programm und die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie unter www.upj.de/impulsworkshop

 

Herausforderungen von Engagementnetzwerken

Eine Auseinandersetzung mit den Herausforderungen von Engagementnetzwerken ist das Thema eines Vortrags von Dr. Thomas Röbke, geschäftsführender Vorstand des Landesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement Bayern e.V. und Vorsitzender des BBE-SprecherInnenrates. Aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet er Funktionsweisen, Beispiele und Bedeutung von Engagementnetzwerken. Dabei erläutert er die Vernetzungsstrukturen des bürgerschaftlichen Engagements als einen Zusammenhang von ansonsten getrennten Netzwerkstrukturen: »Die hybride Struktur des Bürgerschaftlichen Engagements mag manchmal nervig sein, weil es sich nicht an Amtszuständigkeiten hält, aber es ist in seiner grenzüberschreitenden Art auch ungemein hilfreich, weil es sich nicht von Amtszuständigkeiten einschüchtern lässt.« Mit Blick auf dieses Phänomen setzt er sich detailliert mit den Freiwilligenagenturen als Netzwerkakteuren auseinander. Bei dem unten stehenden Beitrag handelt es sich um einen Vortrag den Herr Dr. Röbke auf der Festveranstaltung „10 Jahre Lagfa Brandenburg“ in der Staatskanzlei Potsdam am 25. Januar 2017 hielt.

http://www.b-b-e.de/fileadmin/inhalte/aktuelles/2017/02/newsletter-03-roebke.pdf 

Gestatten, Akademie für Ehrenamtlichkeit

Im Programm Engagierte Stadt begleitet seit neustem die Akademie für Ehrenamtlichkeit (AfED) die Teilnehmenden der Engagierten Städte bei ihren Treffen in Regionalgruppen.  Die Akademie moderiert die Treffen und bietet Methoden an, mit denen Peer-to-Peer Beratung durchgeführt werden können. Die Engagierten Städte können im geschützten Raum, ihr eigenes Handeln reflektieren und dabei neue Impulse für die eigene Arbeit mitnehmen und voneinander lernen. Wir haben Ana-Maria Stuth von der AfED ein paar Fragen gestellt, lernen Sie sie und die Akademie
kennen:

Was ist die Akademie für Ehrenamtlichkeit?

afedDie AfED ist seit über 20 Jahren in der Qualifizierung, Organisations- und Qualitätsentwicklung von  gemeinnützigen Einrichtungen tätig. Als bundesweites Kompetenzzentrum unterstützt die AfED Non Profit Organisationen durch Qualifizierung und  Prozessbegleitung in der  (Weiter-)Entwicklung ihrer Freiwilligenkultur und ihrer  Organisation. Wir entwickeln und führen Projekten und Programme  durch, die diese Ziele unterstützen und  setzen und dafür ein attraktive Rahmenbedingungen für das freiwillige Engagement in Organisationen und Initiativen zu schaffen. Neben den Beratungs- und Qualifizierungsangeboten im Bereich Freiwilligenkoordination und -management unterstützen wir in verschiedenen Projekten und Programmen Non-Profit-Organisationen in ihrer Organisationsentwicklung und führen Moderationen für Vereine und Initiativen durch.

Können Sie sich und Ihre Kolleginnen selbst kurz vorstellen, Frau Stuth?

stuthIch bin Geschäftsführerin der Akademie für Ehrenamtlichkeit und  führe seit vielen Jahren Qualifizierungen für gemeinnützige Organisationen. Ich durfte sehr unterschiedliche gemeinnützige Organisationen kennen lernen und  sie im Bereich Organisationsentwicklung und Change-Management begleiten.  Ich habe Politikwissenschaft, Romanistik und Psychologie studiert sowie das Hagener Zertifikatsstudium Management absolviert.

Das Programm Engagierte Stadt betreue ich gemeinsam mit meinen Kolleginnen Ulrike Gringmuth-Dallmer und Susanne Saliger. Frau Gringmuth-Dallmer ist Projektleiterin in der Akademie für Ehrenamtlichkeit mit dem Schwerpunkt auf Fragen des Strategischen Freiwilligenmanagements. Sie schaut mit dem Blick der systemischen Beraterin auf OE-Prozesse und arbeitet mit kreativen Methoden. Frau Saliger leitet die Quifd-Agentur „Qualität in Freiwilligendiensten“. Sie bringt Erfahrung als langjährige Beraterin von nationalen und internationalen Non-Profit-Organisationen, als Evaluatorin von Projekten und Programmen sowie als Trainerin in der Jugend- und Erwachsenenbildung mit. Wir arbeiten alle mit einer Mischung aus Prozessbegleitung und Fachberatung und bringen Beispiele aus dem Alltag von Organisationen.

Worauf freuen Sie sich nun im Programm Engagierte Stadt?

Die Zusammenarbeit mit engagierten Menschen, die etwas verändern wollen macht uns im Team eine besondere Freude. Ihnen dabei zu helfen, ihre Ziele zu erreichen und ihnen genau die Unterstützung zu geben, die sie brauchen, treibt mich an und ist für die Akademie für Ehrenamtlichkeit ein wichtiger Ansporn.

Kooperationen richtig gestalten

opentransferWenn gemeinnützige Akteure kooperieren, können sie Initiativen erfolgreich und für die Gesellschaft besonders wertvoll machen. Aber es reicht nicht aus, gemeinsam etwas tun zu wollen. Es bedarf noch an einiges mehr. In ihrem Webinar bei openTranser.de gibt uns Nandita Wegehaupt, Projektleiterin bei der Stiftung der Deutschen Wirtschaft, wertvolle Tipps wie man Kooperationen richtig gestaltet. Eine Kooperation bedeutet sowohl Finanzen zu bündeln, als auch Know-how und Netzwerke. Erfolgreich kann eine gemeinsame Initiative nur dann werden, wenn sie strategisch auf die Beteiligung verschiedener Akteure ausgerichtet ist. Im Webinar geht es darum, wie solche Kooperationen zwischen fördernden und operativen Partnern gestaltet werden können.

Sehen können Sie das Webinar hier: https://www.youtube.com/watch?time_continue=1&v=NIOmTAYN90g

Die Präsentation zum Webinar finden Sie hier.

 

Solidarisches Handwerk

Die erste gemeinschaftsgetragene Schneiderei – eine Idee der Engagierten Stadt Herzberg wird Realität.

Vor einem Jahr verlegte die polnische Schneidermeisterin Dorota Maravic ihren Wohnort mit Mann und Sohn nach Herzberg. Mit ihrem serbischen Mann hatte sie 25 Jahre lang in Serbien eine Maßschneiderei geleitet. Dank des Programms der Engagierten Stadt Herzbergs, das für Neubürger viele Begegnungs- und Mitmachangebote bereitstellt, fand Dorota schnell Zugang zu den aktiven Gruppen der Engagierten Stadt. In einer Zukunftskonferenz, bei der es auch darum ging, wie man durch neue Formen solidarischen Wirtschaftens auch in einer Kleinstadt mit wenig finanziellem Spielraum qualitativ hochwertige und regional zugängliche Produkte erhalten kann, entwickelte sich die neuartige Idee einer gemeinschaftsgetragenen Schneiderei.

„Mit Doras Fachkompetenz haben wir in Herzberg einen Schatz bekommen. Es liegt nun an uns, ob dieser Schatz in der Versenkung verschwindet oder ob wir ihn bergen und Gutes bewirken lassen“, meint Lena Schaumann, die Prozessmanagerin der Engagierten Stadt Herzberg.

In einem Vorbereitungsteam wurde die Idee weiterentwickelt. Es wurde die Kommune Kaufungen aufgesucht um sich zu alternativen Wirtschaftsformen beraten zu lassen, aber auch die hiesige Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Region Göttingen wurde kontaktiert und ein Gründerseminar in Göttingen besucht. Am 18. November konnte nun das entwickelte Konzept einer interessierten Öffentlichkeit in den präsentiert werden:

solidarisches-handwerk-textilDorota macht sich mit einer Maßschneiderei in Herzberg selbstständig und wird durch eine Gruppe unterstützt, deren Mitglieder mit einem selbstgewählten Beitrag (Richtwert 150 Euro) ihre textile Handwerkskunst ein Jahr lang in Anspruch nehmen. Für Dorota wird damit das Gründerrisiko verringert, die Vorteile für die Gruppenmitglieder sind immens, wie schon bei der Gründerversammlung an Beispielen sichtbar wurde: Ein qualitativ hochwertiges, aber aus der Mode gekommenes Kleidungsstück wird nach eigenen Vorstellungen und mit fachkundiger Beratung zum bewunderten Modell auf der Hochzeitsfeier; eine Hose, die besonders gut passt, wird mit selbstgewählten Stoffen dupliziert; aus Stoffresten entsteht eine Patchworkweste als Unikat; eine Enkelin näht sich ihre ersten T-Shirts dank Dorotas Hilfe selbst. Dazu kommt der Austausch in der Gruppe über gutsortierte Stoffläden in der Region, über deutsche Webereien, die ökologisch unbedenkliche Stoffe anfertigen.

Ideengeber für diese Art des gemeinschaftlichen Wirtschaftens ist die Solidarische Landwirtschaft – SoLaWi, die inzwischen in über 100 Gemeinschaften in Deutschland praktiziert wird. Während es dabei um den Anbau und die Verteilung von Lebensmitteln geht, erfolgt hier die Übertragung auf Kleidung, die auch jeder Mensch benötigt. „Wir nehmen unsere Ausstattung mit schönen und gesunden Textilien selbst in die Hand – ähnlich wie die Versorgung mit gesunden, regional erzeugten Lebensmitteln durch solidarisch wirtschaftende Betriebe Realität geworden ist“, fasst die Mitinitiatorin Sigrid Nordhausen das Vorhaben zusammen.

Die Übertragung dieser Idee auf weitere Handwerksbereiche ist für die Gruppe gut vorstellbar, deshalb haben sie ihre Initiative SolHaWe Textil – Solidarisches Handwerk Textil – getauft, was Erweiterungen ermöglicht. Bei dem ersten Zusammentreffen wurden bereits 20 Vereinbarungen unterzeichnet. Weitere Interessenten sind herzlich willkommen. Wer mitmachen oder sich über dieses neuartige Wirtschaftsmodell informieren möchte, kann sich an Lena Schaumann, 05521-997451 (lenaschaumann@freenet.de) wenden.

Demografie Exzellenz Award

Brückenschlag zwischen Nachbarschafts- und Flüchtlingshilfen erhält 1. Platz.

„Über Zaun und Grenze“, das Netzwerkprogramm für ehrenamtliches Engagement in Flüchtlings- und Nachbarschaftshilfen des Landkreises Neustadt a. d. Aisch – Bad Windsheim reiste als Nominierte nach Hamburg und holte den Demografie Exzellenz Award 2016 in der Kategorie „fremd & heimisch“ nach Hause.

neustadt_blog11_2Mit dem Demografie Exzellenz Award werden bundesweit Unternehmen und Organisationen für Leuchtturmprojekte des demografisch orientierten Engagements ausgezeichnet. In sieben verschiedenen Kategorien traten 21 Programme gegeneinander an, darunter vorbildhafte Maßnahmen von Großunternehmen wie Daimler oder Coca-Cola sowie kommunale Projektträger, Institute und Vereine. In der Kategorie „fremd & heimisch“ überzeugte das Netzwerkprogramm „über Zaun und Grenze“ die Fachjury.

2015 vom Freiwilligenzentrum des Caritasverbandes Scheinfeld und Landkreis Neustadt/Aisch – Bad Windsheim initiiert, legte das Netzwerk „über Zaun und Grenze“ den Grundstein für eine Sektor übergreifende Kooperation von Kommune, Wohlfahrtsverbänden, lokaler Wirtschaft und den Initiativen in Nachbarschaftshilfe und Unterstützerkreisen Asyl im Landkreis. Das gemeinsame Ziel: Bürgerschaftliches Engagement in den Nachbarschafts- und Flüchtlingshilfen zu fördern, zu qualifizieren und zu vernetzen mit dem Ergebnis eines kreisweiten, starken Helfer-Netzes für alte und neue Nachbarn aus dem In- und Ausland.

v.l.n.r.: Gerhard Wiesler, Anja Haverkock, Dorothea Hübner, Gerhard Behr-Rößler

Als außergewöhnlich bezeichnete die Laudatorin Katja Urbatsch von Arbeiterkind.de die Verbindung von Nachbarschaftshilfe und dem Engagement für geflüchtete Menschen. „Dieser innovative Aspekt ist dem Bedarf unserer täglichen Arbeitspraxis entsprungen“, erklärte Dorothea Hübner, Leiterin des Freiwilligenzentrums „mach mit!“. Neben gemeinsamen Angeboten für die Ehrenamtlichen ist das Netzwerkprogramm jedoch stets bemüht, auch spezifisch auf die Bedarfe der beiden Zielgruppen einzugehen. „Der Brückenschlag zwischen den Engagementfeldern Nachbarschafts- und Flüchtlingshilfe ist nicht immer einfach. Doch er spiegelt unsere grundlegende Überzeugung wieder, den Menschen ins Zentrum unseres Engagements zu setzen, der hier und jetzt Hilfe braucht, egal ob er in Mittelfranken geboren ist oder aus dem Iran, Syrien oder Eritrea stammt“, so Anja Haverkock, Prozessmanagerin von „über Zaun und Grenze“.

Gemeinsam mit allen Partnern hat das Netzwerk in den vergangenen 18 Monaten viel erreicht. Trotzdem kann dies nur der Anfang sein für ein nachhaltiges Engagement zum Wohle aller Bürger im Landkreis. Deshalb macht sich „über Zaun und Grenze“ weiterhin stark für Freiwillige, die sich für andere einsetzen. Am 2. Dezember mit einem Vortrag und anschließender Gesprächsrunde zum Thema „Unsere neuen Nachbarn sind Muslime: wie glauben sie?“ Informationen zu dieser und weiteren Veranstaltungen erhalten Interessierte gern über http://www.ueberzaunundgrenze.de/ oder bei der Koordinierungsstelle im Freiwilligenzentrum.

Engagierte Städte-Austausch in Rheinfelden

Bei schönstem Herbstwetter begrüßten wir am 12. Oktober eine Delegation aus der Engagierten Stadt Titisee-Neustadt. Frau Detering, Frau Kranzfelder und Herr Kranzfelder kamen zum Gegenbesuch, den wir im Frühsommer bei unserem Besuch im Schwarzwald vereinbart hatten. Wir begannen mit einer  Stadtrundfahrt, verweilten kurz am Rhein mit Blick zu unserer schönen Schwesterstadt in der Schweiz, besuchten wichtige Kooperationspartner und gingen anschließend in unseren Bürgertreffpunkt Gambrinus im alten Rathaus. Dort tauschten wir uns bei Kaffee und Kuchen über den jeweiligen aktuellen Stand unserer Arbeit in der Engagierten Stadt aus.

v.l.n.r: Frau Detering, Herr Schmidt, Frau Kranzfelder, Herr Kranzfelder, Frau Spada

Wie wir finden sind beide Städte gut aufgestellt und haben jeweils ihrer Möglichkeit entsprechend schon einiges auf die Beine gestellt. In Rheinfelden werden wir mit einer Beteiligungswerkstatt am 12. November die Themen Netzwerk, Anerkennungskultur und Vereinbarkeit von Ehrenamt und Beruf vertiefen; in Titisee-Neustadt wird die Vernetzungsplattform weiterentwickelt. Wir danken Frau Detering, Frau Kranzfelder und Herrn Kranzfelder recht herzlich für ihren Besuch und freuen uns auf einen weiteren Austausch!

Von Stefanie Franosz & Larissa Spada & Günther Schmidt, Engagierte Stadt in Rheinfelden

v.l.n.r: Frau Franosz, Herr Schmidt, Frau Detering, Frau Kranzfelder, Herr Kranzfelder

 

Management in Netzwerken

Gruppen und Netzwerke spielen traditionell eine wichtige Rolle im Management gemeinnütziger Organisationen und sind in den vergangenen Jahren noch bedeutender und vielfältiger geworden. Der diesjährige Social Talk greift deshalb die Fragen auf, wie Netzwerke unterschiedlichster Ausprägungen bereits heute zur Lösung aktueller (Management-)Probleme eingesetzt werden und welche Herausforderungen und Hoffnungen mit Netzwerken in Zukunft verbunden sind. Der Fachtag zum Thema  „Crowds, Movements & Communities?! Potenziale und Herausforderungen des Managements in Netzwerken“ am 30.11.2016 wird vom IZGS der Evangelischen Hochschule Darmstadt gemeinsam mit der Evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck, der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, den Diakonischen Werken Hessen, Bayern, Baden und Württemberg sowie der Fundraising Akademie veranstaltet.

Das Tagungsprogramm sowie weitere Informationen finden Sie auf http://www.izgs.de/social-talk-2016/

Ahrensburg zu Gast in Flensburg

blog02Am 01.10.2016 besuchten engagierte Menschen aus verschiedenen Ahrensburger Organisationen mit Vertreterinnen der „Engagierten Stadt Ahrensburg“ die Kollegen der „Engagierten Stadt
Flensburg“. Ziel war es, sich vom „Markt der Möglichkeiten“ im Rathaus der Förde-Stadt für die eigene Arbeit inspirieren zu lassen. Insgesamt waren 50 Organisationen, Parteien, Kirchen und Initiativen auf der Messe, im und vor dem Rathaus vertreten. Interessierte Bürger konnten sich über die vielfältigen Engagementmöglichkeiten – im Naturschutz, von Jugendorganisationen, der Hospiz- und Krankenhilfe, dem Weißen Ring, den Wohlfahrtsverbände, verschiedenen Vereinen, der Flüchtlingshilfe u.v.m. – informieren. Mittels einer Aktionsfläche im Raum hatten die Organisationen die Möglichkeit gezielt die Aufmerksamkeit für Themen zu wecken. So nutzte z.B. das Rote Kreuz die Fläche, um zu zeigen wie man in Notfällen richtig reagiert. Für das leibliche Wohl der Besucher sorgten das Jugendzentrum AAK, das im Kochmobil leckeres Thai Curry und Falafel zu kleinen Preisen anbot und ein kleines Cafe, welches selbstgebackenen
Kuchen verkaufte.

blog01 „Die Engagierte Stadt Ahrensburg plant für 2017 selber einen Markt der Möglichkeiten, daher war die Reise nach Flensburg sehr interessant und inspirierend“ so Regine Kersting vom Projektbüro Engagierte Stadt Ahrensburg. Annette Maiwald-Boehm (Leiterin Peter-Rantzau-Haus) ergänzt „Das Programm Engagierte Stadt unterstützt den Austausch mit anderen Städten. Das Ziel ist es nicht nur innerhalb der Städte ein Netzwerk aufzubauen, sondern auch die Kooperationen zwischen Städten zu stärken. Mit Flensburg haben wir bereits ein gutes Band geknüpft“. Wenn Sie mehr über die „Engagierte Stadt Ahrensburg“ erfahren möchten, dann schauen Sie hier: www.engagierte-stadt-ahrensburg.org

Radebeuler Vereinsnetzwerk

Unser Anliegen ist es, die Radebeuler Vereinslandschaft zu stärken und in ihrer öffentlichen Wahrnehmung zu stärken. Dafür möchten wir ein Vereinsnetzwerk schaffen, in dem alle Vereine aktiv mitarbeiten, sich präsentieren und untereinander austauschen können. Ziel ist es, die Radebeuler Bürgerinnen und Bürger zu einer engagierten Mitarbeit in Radebeuler Vereinen zu ermutigen, die Vereine nachhaltig zu sichern und damit das breite Spektrum an sportlichen, sozialen, kulturellen und naturnahen Angeboten in Radebeul aufrechtzuerhalten und auszubauen.

blog02Am 9. Juni 2016 fand unsere große Auftaktveranstaltung statt, zu der 140 Radebeuler Vereine postalisch und per Email sowie alle weiteren Vereine über eine aktive Pressearbeit eingeladen wurden. Der Oberbürgermeister eröffnete die Veranstaltung, an der knapp 100 Personen aus 65 Vereinen sowie aus Ämtern der Stadtverwaltung und Unternehmen teilnahmen. Sehr viele Teilnehmer bekundeten ein großes Interesse an unserem Anliegen und brachten viele wertvolle Ideen ein.

blog01Im nächsten Schritt werden die Inhalte einer gemeinsamen Website erarbeitet und Schulungsangebote vorgeschlagen, die für einen Großteil der Radebeuler Vereine relevant sind. Um die Bedarfe der Vereine bereits frühzeitig zu erfassen und daraus nächste Handlungsschritte abzuleiten, haben wir mit der Einladung zur Auftaktveranstaltung einen Fragebogen verschickt, der von den meisten teilnehmenden Vereinen ausgefüllt  wurde. Schwierig erwies sich bei der Auswertung die offene Fragestellung. Sie gibt zwar teilweise interessante Auskünfte, allerdings ist ein Clustern mühsam. Am 3. September werden wir im Rahmen einer Herbstolympiade mit verschiedenen Vereinen erstmals öffentlich mit unsere Initiative „Engagiert in Radebeul“ in Erscheinung treten. Im November ist das zweite große Treffen aller Radebeuler Vereine geplant.

Von Sophie Grüttner, Familienzentrum Radebeul

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