Das bewegt die engagierte Stadt

90 Minuten Netzwerken

Im Freiwilligenzentrum für Stadt und Landkreis Gießen trafen sich hauptamtliche und ehrenamtliche Koordinatoren verschiedener Organisationen, Vereine und Initiativen zu einem Afterwork Vernetzungstreffen. Brita Ratzel von „Eltern Helfen Eltern e.V.“ berichtete über ihre Arbeit bei „Hallo Welt“ und darüber, wie sie ihr Netzwerk aufgebaut haben und davon in ihrer Projektarbeit profitieren. Zur Vertiefung des Netzwerks tauschten sich die Teilnehmenden im persönlichen Gespräch aus. Die Wünsche an das Netzwerk notierten die Teilnehmer zum Ende des Treffens auf Metaplankarten.

Drei bis vier Mal im Jahr trifft sich das Netzwerk „Ehrenamt in Organisationen“ in den Räumlichkeiten des Freiwilligenzentrums für Stadt und Landkreis Gießen. Zum Netzwerk gehören zahlreiche Organisationen, Vereine und Initiativen, die durch ehrenamtliches Engagement soziale, rettungsdienstliche, kultur- und sportfördernde Tätigkeiten wahrnehmen. Die regelmäßigen Treffen sollen der Vernetzung und dem Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmenden wie auch der Vermittlung fachlicher Inputs dienen.

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Dieses Mal, beim bereits 20. Treffen des Netzwerks „Ehrenamt in Organisationen“, ging es am 21.07.2016 um die Frage, wie sich gute Kooperationen und Netzwerke gestalteten lassen.  Bevor es mit dem fachlichen Input losging, stellten sich alle Anwesenden in einer Vorstellungsrunde vor. Neben dem Namen und ihrer Organisation berichten die Teilnehmenden auch darüber, was es derzeit Aktuelles aus ihrer Organisation zu berichten gibt. Hierfür hatten sie jeweils 90 Sekunden Zeit.

Dann gab es Raum für den fachlichen Input und Erfahrungsaustausch. Brita Ratzel, Geschäftsführerin von „Eltern Helfen Eltern e.V.“ und ebenfalls Mitglied vom Netzwerk „Ehrenamt in Organisationen“, berichtete über Ihre Erfahrungen im Aufbau von Netzwerken und Kooperationen am Beispiel von „Hallo Welt“ – einem kostenlosen Angebot für alle Eltern mit Neugeborenen in der Stadt und dem Landkreis Gießen.  Sie beschrieb, wie es zur Netzwerkgründung kam, was durch das Netzwerk erreicht wurde und welchen Nutzen die Netzwerkbildung auf die Angebotsentwicklung sowie deren Umsetzung hatte. Ebenfalls verdeutlichte sie die Anforderungen, welche die Arbeit in einem Netzwerk mit sich bringt. Verständlich wurde, dass sich eine direkte Beteiligung unterschiedlicher Akteure (u.a. das Jugendamt, der Kinderschutzbund, Pro Familia, Kinderarzt, Hebammen, die Kommunen und viele mehr) gleich zu Beginn der Planungsphase positiv auf die Verwirklichung der Idee ausgewirkt hat. Aufgaben wurden auf mehrere Akteure verteilt. Das unterschiedliche Wissen befähigte das Netzwerk einen weiten Blickwinkel einzunehmen. Noch heute ermöglicht dieser breite Horizont dem Netzwerk, auf unterschiedliche Entwicklungen gut zu reagieren. Das Netzwerk von „Hallo Welt“ trifft sich 4x im Jahr.

blog02Im Anschluss an den Input tauschten sich die Anwesenden rege über das Gehörte und Gesagte aus. Hierfür standen den Teilnehmenden frisch gemachte Brotschnitten, Salate sowie Getränke bereit, welche bereits als Aperitif zu Beginn des 90 minütigen Treffens angeboten wurden. Zum Ende der Veranstaltung wurden die Teilnehmenden gebeten, ihre Erwartungen und Wünsche an ihr Netzwerk „Ehrenamt in Organisationen“ auf Moderationskarten zu notieren, um so eine Vertiefung der Netzwerkarbeit planerisch angehen zu können. Auch potentielle Partner für die das Netzwerk sollten benannt werden. Zum Abschluss gab es einen offenen Ausklang, der dem weiteren Austausch und der Vernetzung der Teilnehmenden diente.

Von Matthias Nieke, Freiwilligenzentrum für Stadt und Landkreis Gießen e.V.

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