Das hilft der engagierten Stadt

Erfolgreich abgeschaut: Barcampchen in Flensburg

Wie die meisten der anderen Engagierten Städte war auch ein Teil unseres Projektteams der Engagierten Stadt Flensburg dabei, als am 14. März im KörberForum das »Barcamp Engagierte Stadt« stattfand. Für uns alle war es das erste Barcamp überhaupt, aber bereits beim Beschriften der Papphocker waren wir sicher: „Das wird spannend“. Wer hätte gedacht, dass wir nur wenig später sogar eigene Themen in die Runde werfen würden! Der Austausch in den insgesamt 16 Sessions schließlich war durchaus rege, produktiv und regte uns und unsere Gesprächspartner immer wieder zum gemeinsamen Nachdenken an. Vom elevator pitch etwa, der tatsächlich in einem Fahrstuhl entwickelt wurde, profitieren wir hier in Flensburg außerdem bis heute, wenn wir das Programm Engagierte Stadt möglichst einfach und prägnant erklären wollen. Kurzum: Wir waren nicht nur von den vielen tollen Gesprächen und dem Tag in Hamburg begeistert, sondern gleichermaßen von der Methode Barcamp.

flensburg1Auch in Flensburg stand nun unser nächstes Netzwerktreffen an, bereits im Juli 2015 hatte es eine erste Auftaktveranstaltung gegeben. Unserem Team ging es mit der zweiten Veranstaltung zum einen darum, die Mitstreiter von damals wieder mit ins Boot zu holen, zum anderen wollten wir alle Interessierten darüber informieren, was seit damals in unserer „Engagierten Stadt“ schon geschehen ist. In einem der regelmäßigen Treffen unseres Projektteams kamen wir schließlich darauf: Warum nicht einmal selbst probieren, wovon wir so begeistert waren? Klar war allerdings: Wir würden dafür nicht einen ganzen Tag verplanen können – und wir waren keine Veranstaltungsprofis wie die Stiftung Bürgermut, die für uns im März das »Barcamp Engagierte Stadt« organisiert hatte. Deshalb war schnell die Idee geboren: Warum nicht alles etwas kleiner? Eine Veranstaltung am späten Nachmittag, eine geringere Anzahl Sessions (hier haben wir auf das Motto „Quantität ist nicht gleich Qualität“ vertraut) und ein insgesamt etwas kleinerer Veranstaltungsrahmen – unser „Barcampchen“ war geboren!

flensburg2Bewusst übernahmen wir dabei einige Elemente, die uns im März besonders gefallen hatten: Die Anmeldekarten zur Begrüßung etwa, auf der jede(r) drei Hashtags zu sich selbst schreiben und sich anhand dieser vorstellen konnte. Und natürlich die Fragerunde zu Beginn, in der die Anwesenden Themenvorschläge für die Sessions einbringen konnten – am Ende ja auch eines der zentralen Elemente, die die Methode Barcamp für uns ausmachte. Zusätzlich holten wir uns eine erfahrene Moderatorin ins Boot, die uns und unsere Gäste gekonnt und empathisch durch den Abend führte. Sie nahm selbst für einige Minuten in den einzelnen Sessions teil und fasste zum Abschluss der etwa vierstündigen Veranstaltung noch einmal alle Themen und Diskussionspunkte in einem Überblick zusammen. Das Feedback unserer Gäste war durchweg positiv (mit einigen wenigen Abstrichen, da beim Catering leider nicht ersichtlich war, ob – und was – es für die anwesenden Vegetarier gab. Hier konnten wir für die nächste Veranstaltung ein direktes Learning mitnehmen! J).

flensburg4Auch eine Dokumentation haben wir im Nachgang veröffentlicht: In dieser ist noch einmal zusammengefasst, was seit dem ersten Netzwerktreffen 2015 bereits geschehen ist und was wir noch vorhaben (diesen Teil haben wir unseren Gästen zu Beginn des „Barcampchens“ mit einem „Puzzleteil“ als Motiv für die einzelnen Bestandteile unserer Gesamtstrategie vorgetragen). Im Weiteren haben wir gesammelt, was in welchen Sessions zur Sprache kam und wo aus Sicht der Anwesenden aktuelle Bedarfe und – zumindest in Teilen – auch schon Möglichkeiten für deren Lösung liegen könnten. Die Dokumentation ist seit kurzem online gestellt und wurde in einem Newsletter der Anlaufstelle Bürgerschaftliches Engagement der Stadt Flensburg an einen großen Verteiler ehrenamtlich Engagierter und Interessierter verschickt.

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Für uns war unser „Barcampchen“ eine spannende Erfahrung und wir verbuchen die Veranstaltung als vollen Erfolg für die Engagierte Stadt Flensburg. Bei Fragen dazu können sich Interessierte natürlich jederzeit an uns wenden. Wir vermitteln auch gerne den Kontakt zu unserer tollen Moderatorin, die nun ja sogar schon „Barcampchen“-erfahren ist. Herzlichen Dank an dieser Stelle auch noch einmal an die Stiftung Bürgermut und die Körber Stiftung für die Inspiration in Sachen Veranstaltungsmethode!

Von Miriam Kohlsdorf, Selbsthilfe – Bauverein eG, Flensburg

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