Neues für die engagierte Stadt

Zwischenbilanz in Neu-Ulm

In Neu-Ulm soll es einfacher werden, sich in der Gesellschaft ehrenamtlich zu engagieren. Deshalb hatte sich die Neu-Ulmer Ehrenamtsbörse für die Teilnahme am deutschlandweiten Programm „Engagierte Stadt“ beworben – erfolgreich: Seit September 2015 wird die Ehrenamtsbörse nun gefördert, das Programm läuft noch bis Ende 2017. Ziel ist es, das „Bürgerschaftliche Engagement“ in einer Kommune zu fördern und das Thema Ehrenamt in der Bevölkerung zu verankern. Das Familienzentrum, das die Neu-Ulmer Ehrenamtsbörse 2014 gründete, hat den Stand des Programms jüngst vorgestellt.

Im Stadtgebiet Neu-Ulm gebe es viele Akteure im Bereich bürgerschaftliches Engagement, heißt es im Bericht des Familienzentrums. „Jedoch gibt es (noch) viele Hecken.“ Diese „Schrebergärten“, wie das Familienzentrum es nennt, sollen sich verbinden und stattdessen eine Art „Parklandschaft“ werden. Diese soll Erfahrungsaustausch ermöglichen und verhindern, dass Ehrenamtliche verloren gehen. Um dieses Ziel zu erreichen, soll die Ehrenamtsbörse zu einer festen Anlaufstelle und bekannter gemacht werden. Dies ist zum Teil schon gelungen: Seit 2014 sind die Beratungen bei der Ehrenamtsbörse stetig gestiegen, zudem gibt es neue Engagement-Angebote.

neu-ulmZum anderen wurde ein Netzwerk Ehrenamt gegründet, um unter anderem Erfahrungen auszutauschen, gemeinsame Öffentlichkeitsaktionen durchzuführen und um Synergien nutzen zu können. Erstes gemeinsames Ergebnis des Netzwerks ist die Neu-Ulmer Ehrenamtsbroschüre, die zum einen die Vielfalt der Engagement-Angebote in Neu-Ulm und die Motivationen verschiedener ehrenamtlich Tätigen zeigt und zum anderen eine Orientierungshilfe rund ums Ehrenamt enthält. Erhätlich ist die Broschüre u.a. im Neu-Ulmer Familienzentrum.

Für die Woche des Bürgerschaftlichen Engagements im September wird die Aktion „Seitenwechsel – Ehrenamt für einen Tag“ organisiert. Dabei sollen Menschen aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung die Chance bekommen, ehrenamtliche Tätigkeiten auszuprobieren. Dafür bieten Einrichtungen und Vereine ein „Schnupper-Ehrenamt“ an. Ziel der Aktion soll sein, die Bedeutung des Ehrenamts selbst zu erleben und dadurch das Interesse am Ehrenamt zu wecken.

Zudem soll ein einheitlicher Kompetenznachweis erarbeitet werden, der von den Unternehmen anerkannt wird und als Wertschätzung für die Arbeit dient.

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