Neues für die engagierte Stadt

Wir wachsen auf 113 Engagierte Städte!

Wir freuen uns sehr uns 14 neue Engagierte Städte begrüßen zu dürfen!

Engagierte Städte entstehen dort, wo sich überzeugte Menschen aus gemeinnützigen Organisationen, der öffentlichen Verwaltung und Unternehmen gemeinsam dafür einsetzen, gute Rahmenbedingungen für bürgerschaftliches Engagement und Beteiligung vor Ort zu schaffen. Das stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt, schafft mehr Lebensqualität vor Ort und ist ein wichtiger Beitrag für eine lebendige Demokratie.

Gerade diese herausfordernden Zeiten von Corona-Pandemie und Ukraine-Krise zeigen: Engagement braucht Unterstützung und gute Bedingungen, um wirksam zu werden. So entstehen in der Zusammenarbeit von Zivilgesellschaft, Verwaltung und Wirtschaft agile Strukturen und effektive Lösungen vor Ort. Das Netzwerk bietet den beteiligten Städten Austausch und viele Best-Practice-Lösungen wie zum Beispiel die Digitalisierung, neue Engagementformen, Nachhaltigkeit, Generationswechsel oder Beteiligungsprozesse. Dabei werden Engagierte Städte intensiv durch kollegiale Begleitung und Weiterbildungen lokal unterstützt.

Neue Engagierte Städte im Netzwerk 2022

Ansbach (Bayern) Ingolstadt (Bayern)
Bad Nauheim (Hessen) Lüneburg (Niedersachsen)
Bad Orb (Hessen) Mainz-Mombach (Rheinland-Pfalz)
Bielefeld (Nordrhein-Westfalen) Neuhof (Hessen)
Gardelegen (Sachsen-Anhalt) Neumünster (Schleswig-Holstein)
Gladbeck (Nordrhein-Westfalen) Rosenheim (Bayern)
Gelnhausen (Hessen) Schwelm (Nordrhein-Westfalen)

Interessenbekundungsverfahren 2022 –  Start für 14 neue Engagierte Städte 2022

Vom 10. Januar bis zum 21. März 2022 waren Städte, Gemeinden und Stadtteile eingeladen, sich zu bewerben und dem Netzwerk anzuschließen. Die Nachfrage nach einer Beteiligung am Netzwerk war weiterhin groß. Daher wurde das Programm noch einmal geöffnet und erweitert sich auf nunmehr 113 Engagierte Städte bundesweit. Eine Jury wählte 14 Städte aus, die nun als neue Engagierte Städte aufgenommen sind.

Engagierte Städte bekennen sich zu einem gemeinsam entwickelten Selbstverständnis, das für die Haltung steht, mit der alle Beteiligten das Netzwerk lebendig gestalten und sektorenübergreifend auf Augenhöhe zusammenarbeiten. Dabei haben sie den Aufbau und die Weiterentwicklung von nachhaltigen Engagementstrukturen zum Ziel. In neuen Kooperationsformen arbeiten Engagierte Städte daran, dass sich immer mehr Bürger*innen aktiv einbringen und Zivilgesellschaft, öffentliche Hand und Wirtschaft die gesellschaftlichen Herausforderungen und Fragen vor Ort gemeinsam angehen.

Über das Netzwerkprogramm „Engagierte Stadt“

Seit 2015 fördert das Netzwerkprogramm »Engagierte Stadt« den Aufbau bleibender Engagementlandschaften in ausgewählten Städten und Gemeinden Deutschlands. Seitdem sind belastbare und gut aufgestellte Netzwerke in den beteiligten Städten entstanden. Engagierte Städte profitieren vom Austausch erprobter Praxislösungen und der Vielfalt lokaler Konzepte. Sie sind Teil eines Netzwerks, das gelungene Praxis vor Ort sichtbar macht und mit starken Partner*innen bürgerschaftliches Engagement auf allen Ebenen stärkt. Dadurch haben sich die Bedingungen für bürgerschaftliches Engagement und Beteiligung vor Ort nachweislich verbessert.

Das Programm wird durch ein Konsortium auf der Bundesebene getragen, dem das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Bertelsmann Stiftung, die Breuninger Stiftung, das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement, die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt, die Joachim Herz Stiftung, die Körber-Stiftung und die Robert Bosch Stiftung angehören.

Weitere Partner sind die Länder Hessen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein, der Deutsche Städte- und Gemeindebund, der Deutsche Städtetag, die Auridis Stiftung, die Metropolregion Rhein-Necker sowie die Stiftung Deutscher Verein.

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