Neues für die engagierte Stadt

Fortbildungstag für Engagementfreundliche Programmkommunen und Engagierte Städte

Meldung von engagiert-in-sh.de, 28. Mai 2024: Engagementfreundliche Programmkommunen und Engagierte Städte in Schleswig-Holstein kamen im Rahmen der Engagementstrategie des Landes am 28.05.2024 im Nordkolleg Rendsburg zu einer Tagesfortbildung zusammen. Zum inhaltlichen Einstieg in den Tag berichtete Dörte Peters aus dem Sozialministerium den 20 Teilnehmenden über den aktuellen Stand der Engagementstrategie des Landes und den laufenden Prozess seit 2020.

Danach standen Fragen nach den jeweiligen örtlichen bzw. regionalen Engagementlandschaften, den einzelnen Arbeitsschwerpunkten und -vorhaben sowie den Veränderungsbewegungen, die bei den Engagierten vor Ort festzustellen sind, im Mittelpunkt. Dabei wurde das gemeinsame Netzwerk gepflegt, aber auch neue Verbindungen zwischen bereits aktiven und neu hinzugekommenen Kommunen geknüpft.

Im Anschluss stellte Alexandra Hebestreit die Ehrenamtskarte Schleswig-Holstein vor. Zunächst zeigte sie Zweck und Funktionsweise der Karte auf und erläuterte dann, wie es gelingen kann, vor Ort neue Partner für dieses Instrument der Anerkennung von Engagierten zu gewinnen und somit auch die Attraktivität der Karte zu erhöhen.

Nach gemeinsamen Mittagessen und vielen interessanten vertiefenden Gesprächen startete die Gruppe gut gelaunt mit einer kleinen Konzentrations- und Bewegungsübung in den Nachmittag.

David Kuhn, Programmmanager beim ZiviZ in Berlin, stellte anschließend in Ausschnitten die Ergebnisse einer Vereinsbefragung für Schleswig Holstein vor. Nach kurzer Diskussion der Ergebnisse und Abgleich mit den Beobachtungen aus den Regionen, von denen am Vormittag berichtet worden war, startete dann ein zweistündiger Workshop, in dem in zwei Gruppen die ersten Schritte der vom ZiviZ entwickelten Foresight 2.0 -Methode eingesetzt wurden. Deutlich wurde dabei u. a., wie sich auch für Probleme und Herausforderungen, die vor Ort kaum lösbar erscheinen, konkrete Handlungsmöglichkeiten erarbeiten lassen und was das für das Ehrenamt bedeuten kann. 

Im Anschluss bot sich den Teilnehmenden die Möglichkeit, möglichen Unterstützungsbedarf zu benennen. Angegeben wurde u. a., gute Beispiele von Engagementprojekten (auch ohne finanzielle Förderung) in einem Pool zu sammeln und für alle zur Verfügung zu stellen.

Zufrieden mit Inhalten, Ablauf und Arbeitsklima der Tagung gingen die Teilnehmenden nach der Tagesauswertung gut gelaunt nach Haus.

Die Fortbildung fand im Rahmen der Engagementstrategie des Landes Schleswig-Holstein statt und wurde vom Landesverband der Volkshochschulen veranstaltet.


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