Neues für die engagierte Stadt

Pflanz-Aktion der Zukunftswerkstatt Herzberg

Im Rahmen des Programms Engagierte Stadt haben Mitglieder der Zukunftswerkstatt mit Schülern der Europaklasse des Ernst-Moritz-Arndt Gymnasiums (EMAG), der Sprachlernklasse der Oberschule sowie mit Flüchtlingen und Kooperationspartnern am alten Forsthaus „Am Weinberg“ Apfelbäume gepflanzt. „Mit dieser Aktion wollen wir ein sichtbares und nachhaltiges Symbol für unsere engagierte Stadt setzen und zeigen, dass sich mit einem interkulturellen sowie generationsübergreifenden Miteinander die Zukunft gestalten lässt,“ so der Vorsitzende der Zukunftswerkstatt Wolfgang Drebing-Bachmann. Von Egon Stützer, dem Besitzer des Grundstücks, hatte Lehrer Christoph Böning-Spohr das Einverständnis zu der Pflanzaktion erhalten. „Das Grundstück war früher der Weinberg des Welfenschlosses, “  erklärte Christoph Böning-Spohr. Es sei eine ökologisch wertvolle Fläche mit alten Bäumen. Die Aktion begleiteten auch Dr. Sigrid Vogel, Koordinatorin des Projektes Karstwanderweg, und die Leiterin des EMAG, Brigitte Götz.

StreuobstWährend Mitglieder des Esperanto-Centro Herzberg sich am Baumpflanzen beteiligten, informierte Klaus König vom Landschaftspflegeverband Landkreis Göttingen e.V. über zukünftige Unterstützungsangebote. Der Verband werde nach der Landkreisfusion im kommenden Jahr unter anderen Initiativen unterstützen, die Streuobstwiesen betreuen. Im März 2016 werde der Verband zu einer entsprechenden Informationsveranstaltung einladen, blickte Klaus König voraus. In Dreier-Teams, bestehend aus Schülern, Baumpaten und Flüchtlingen, wurden 31 Bäume in die vorbereiteten Löcher gepflanzt. Hinzugefügt wurde jeweils ein Zettel mit einem Wunsch wie Liebe, Frieden oder Verständigung. Mit dem von Mitgliedern der Zukunftswerkstatt gepressten Saft aus Äpfeln der Region wurden die Arbeiten besiegelt und der Durst gestillt.

Foto und Bericht: Paul Beier, Harzkurier

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