Titisee-Neustadt

Susanne Dieing ist Projektkoordinatorin des Vereins Netzwerk Diakonie im Breisgau-Hochschwarzwald e.V.

Drei Fragen an

Susanne Dieing

Was wollen Sie in Ihrer Stadt verändern?

Wir wollen unsere Lebendigkeit unter Beweis stellen, indem wir miteinander aktiv werden und gemeinsam an unserer Vision einer spürbar lebendigen Stadt arbeiten. In unserer Stadt sollen alle beteiligt sein. Menschen mit und ohne Behinderungen, alte und junge Menschen, Familien und Alleinstehende, Menschen die schon lange und erst kurz hier leben, Menschen unterschiedlicher Kulturen. Dies soll in der Innenstadt sichtbar und erlebbar werden.

Wer baut mit an Ihrer engagierten Stadt?

Alle die sich mit ihrer Stadt identifizieren und bereits Ideen haben , schon auf dem Weg sind, anderen und sich selbst Mut machen wollen und darauf warten endlich zu beginnen. Hinter dieser Aussage verbergen sich bereits einige Menschen, die sich in der Kaffee-Kleiderstube, der Tafel, im anderen Bürgertreff und in anderen Gruppen schon engagieren.

Welche Unterstützung wünschen Sie sich?

Wir brauchen ein gemeinsames Bild, eine Vision die uns alle mitnimmt und keine Einzelinteressen. Daran wollen wir gemeinsam arbeiten um zusammen aufzubrechen mit einem abgestimmten Konzept, in dem alle Platz haben und das uns den Weg / die notwendigen Schritte aufzeigt. Wir wünschen uns methodische Unterstützung sowie Impulse von anderen Städten um daraus zu lernen und im Austausch miteinander Neues zu entwickeln.
Bundesland: Baden-Württemberg
Einwohnerinnen und Einwohner: 11.795
Bevölkerungsdichte: 132 Einwohner/km²
Bevölkerungsentwicklung bis 2030: + 6,9 %
Durchschnittsalter: 44,3
Verfügbares Einkommen: 20.072 €/Einwohner
Vereine: 133
Unternehmen: 13.173
Webpräsenz: www.titisee-neustadt.de
Netzwerk Diakonie Breisgau-Hochschwarzwald e.V.
Quellenangabe
Einwohnerinnen und Einwohner: Gemeindeverzeichnis des Statistischen Bundesamtes, Gebietsstand: 31.12.2014. Bevölkerungsdichte: Gemeindeverzeichnis des Statistischen Bundesamts, Gebietsstand: 31.12.2014. Bevölkerungsentwicklung bis 2030: Wegweiser Kommune (Bertelsmann Stiftung). Durchschnittsalter: Wegweiser Kommune (Bertelsmann Stiftung). Verfügbares Einkommen je Einwohner/in: Kreiszahlen der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder, Ausgabe 2012. Die Zahlen gelten jeweils für den Landkreis bzw. die kreisfreie Stadt. Anzahl der Vereine: Registerportal der Länder; in Einzelfällen Angaben seitens der Kommunen. Anzahl der Unternehmen: Unternehmensregister-System 95. Stand: 31.12.2012. Die Zahlen beziehen sich auf den jeweiligen Kreis bzw. die kreisfreie Stadt.

Ehrenamt hautnah erleben

titiseeBürgerschaftliches Engagement schafft Zusammenhalt, Lebensqualität und fördert das soziale Miteinander von Menschen. In Titisee-Neustadt engagieren sich bereits zahlreiche Menschen über nachbarschaftliche, sportliche, politische, kulturelle und soziale Aktivitäten.  Vom 01. bis 09. Juli 2017 findet nun die erste Woche des Ehrenamts in Titisee-Neustadt im Schwarzwaldwald statt.

Mit einem vielfältigen Programm können die Bürgerinnen und Bürger die vielfältigen ehrenamtlichen Möglichkeiten in ihrer Stadt hautnah erleben. Unter dem Motto „Wir Wälder sind engagiert“ möchte das Projektbündnis „Engagierte Stadt Titisee-Neustadt“  das Ehrenamt vor Ort stärken und neue Engagierte gewinnen.

Die Woche des Ehrenamts wird von 12 Bündnispartnern mit Unterstützung der lokalen Vereine organisiert.  Weitere Informationen zum Projektbündnis finden Sie auf unserer Homepage www.engagiertes-titisee-neustadt.de.

Hochstimmung im Hochschwarzwald

Titisee04

In Titisee-Neustadt hat sich am 10.07.2015 in einem gemeinsamen Workshop das „Bündnis für Teilhabe“ gegründet. Mit 18 hochmotivierten Bündnispartnern startet das Projekt, wie die drei Akteure Luise Detering, Günter Kranzfelder und Albrecht Schwerer Herrn Leppert von der Robert-Bosch-Stiftung anlässlich des Lernbesuchs stolz berichten konnten. Da die Idee für das Bündnis erst mit der Bewerbung entwickelt wurde, sind alle Beteiligten sehr zufrieden und zuversichtlich und freuen sich darauf, dass das Bündnis hoffentlich bald weiter Gestalt annimmt.

von Thomas Leppert, Robert Bosch Stiftung

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