Hohe Börde

 

Julia Tecklenborg ist Projektverantwortliche der Stiftung Leben in der Hohen Börde.

Drei Fragen an

Julia Tecklenborg

Was wollen Sie in Ihrer Stadt verändern?

In der Hohen Börde soll das ehrenamtliche Engagement noch besser unterstützt und vor allem sichtbarer gemacht werden. Mit den Engagement-Lotsen soll zudem ein Ansprechpartner in jedem Ortsteil geschaffen werden.

Wer baut mit an Ihrer engagierten Stadt?

Neben der Engagement Drehscheibe sind die Stiftung Leben in der Hohen Börde und die Verwaltung mit in das Projekt eingebunden. Und ohne die vielen ehrenamtlich Engagierten geht natürlich nichts!

Wie können Bürgerinnen und Bürger sich in Ihrer Stadt einbringen?

Bürgerinnen und Bürger können sich mit ihren Ideen, Anregungen und Verbesserungsvorschlägen jederzeit an uns wenden. Zudem sind Themenabende geplant, in denen ein reger Austausch mit allen Beteiligten stattfinden soll.
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Einwohnerinnen und Einwohner: 18.056
Bevölkerungsdichte: 105 Einwohner/km²
Bevölkerungsentwicklung bis 2030: - 7,6 %
Durchschnittsalter: 43,9
Verfügbares Einkommen: 16.136 €/Einwohner
Vereine: 115
Unternehmen: 6.409
Webpräsenz: www.hohe-boerde.de
Stiftung Leben in der Hohen Börde
Quellenangabe
Einwohnerinnen und Einwohner: Gemeindeverzeichnis des Statistischen Bundesamtes, Gebietsstand: 31.12.2014. Bevölkerungsdichte: Gemeindeverzeichnis des Statistischen Bundesamts, Gebietsstand: 31.12.2014. Bevölkerungsentwicklung bis 2030: Wegweiser Kommune (Bertelsmann Stiftung). Durchschnittsalter: Wegweiser Kommune (Bertelsmann Stiftung). Verfügbares Einkommen je Einwohner/in: Kreiszahlen der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder, Ausgabe 2012. Die Zahlen gelten jeweils für den Landkreis bzw. die kreisfreie Stadt. Anzahl der Vereine: Registerportal der Länder; in Einzelfällen Angaben seitens der Kommunen. Anzahl der Unternehmen: Unternehmensregister-System 95. Stand: 31.12.2012. Die Zahlen beziehen sich auf den jeweiligen Kreis bzw. die kreisfreie Stadt.

Pressemitteilung: Stiftung sucht den offenen Dialog mit Bürgern

Den offenen Dialog mit den Bürgern hat die „Stiftung Leben in der Hohen Börde“ mit der vierteiligen Gesprächsreihe „Erzähl mal die Zukunft in der Hohen Börde“ gesucht. Vertreter von vier Zielgruppen wurden getrennt zu je einer Erzählwerkstatt eingeladen. Die Vertreter der Bürgerschaft wurden gebeten, über ihre Lebenslagen, Wünsche und Kritik in ihrem dörflichen Umfeld und der Großgemeinde Hohe Börde zu berichten.

Engagierte Vertreter der Zivilgesellschaft diskutierten im Mammendorfer Steinhaus über starke und schwache Seiten der Gemeinde.
Engagierte Vertreter der Zivilgesellschaft diskutierten im Mammendorfer Steinhaus über starke und schwache Seiten der Gemeinde.

Unternehmer, Junge Leute und Familien, engagierte Vertreter der Zivilgesellschaft sowie die Ortsbürgermeister der 14 Ortschaften waren persönlich durch Stiftungsvertreter zur Premiere der vier Erzählabende eingeladen worden. Bis auf die Veranstaltung mit den Ortsbürgermeistern gehörte kein einziger Gast zu den politischen Entscheidungsträgern der Gemeinde. Das war Absicht.

Die von der Stiftung engagierte Expertin Kerstin Schmidt von der Beratungsagentur „Demografie lokal“ moderierte dieses neue Dialogformat. Sie versuchte ein Meinungsbild von der Lebenslage der Mitwirkenden zu erfahren. Kerstin Schmidt fragte nach empfundenen starken und schwachen Seiten der Gemeinde, praktizierte mit ihren Gästen Gruppenarbeit und Partnergespräche, erkundete in Ideenwerkstätten Wünsche für die Zukunft und wollte konkrete Maßnahmen für die Realisierung von Bedürfnissen und Hoffnungen wissen.

Die Teilnehmer berichteten von gut funktionierenden Projekten wie Elterntreffs und gut etablierten Vereinsaktionen, die ihrerseits Modellfunktionen in anderen Dörfern der Gemeinde haben könnten.

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Kreativ ging es auch bei der Erzählwerkstatt der Unternehmer der Hohen Börde in der Schackensleber Prokonhalle zu.

In detaillierten Einzeldokumentationen jedes der vier Erzählabende sowie einer zusammenfassenden Abschlusspublikation wird Kerstin Schmidt deren Ergebnisse zusammenfassen und Empfehlungen für den weiteren Dialog und die Umsetzung von Vorschlägen geben. Die Dokumentationen werden allen Teilnehmern zugeschickt und sind öffentlich auf der Internetpräsentation der Gemeinde und der Stiftung Leben in der Hohen Börde zugänglich.

Auf weiteren Bürgerforen sollen alle interessierten Einwohner der Hohen Börde zukünftig mitwirken können. Ergebnis soll aber nicht eine Wunschliste von Forderungenen gegenüber der politischen Gemeinde sein. Ziel ist eine Plattform, mit deren Hilfe im Miteinander von engagierten Bürgern, Vereinen, Stiftung und Gemeinde das Lebensgefühl in der Hohen Börde durch konkrete Aktionen verbessert werden kann.

Unterstützt wurde die Reihe „Erzähl mal die Zukunft Hohe Börde“ durch das Netzwerkprogramm „Engagierte Stadt“, an dem die Stiftung Leben in der Hohen Börde von 2015 bis 2017 mitwirkt.

Gefördert wird die „Engagierte Stadt“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Bertelsmann Stiftung, der BMW Stiftung Herbert Quandt, dem Generali Zukunftsfond, der Herbert Quandt Stiftung, der Körber Stiftung und der Robert Bosch Stiftung.

 

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